Datensätze

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Eintrag 1925
Schlagworte nasser Sommer; Nässe
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 7.1456 - 11.1456
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahre 1456 trat mit Himmelfahrt starkes Hagelwetter und ein äußerst nasser Sommer ein; die stärkste Nässe begann mit dem Tage Apostel Teilung (jetzt 15. Juli, mithin dem Margarethen-Tag ziemlich entsprechend) und hielt nicht weniger als volle vier Monate und darüber an, also daß das Heu nicht konnte gemacht werden und großen Teils zu Grunde ging, das Getreide verdarb und sogar die Saatfrucht nur mit Mühe und Not in die Erde gebracht werden konnte,“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 45.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1926
Schlagworte Schneefall; nasser Sommer; langer Winter
Ortsangaben Hasungen
Zeitangabe 1457 - 1458
Quellenzeitangabe
Originaltext „Das Jahr 1457 war seinem Vorgänger ähnlich. Anfangs Juni fiel ein großer Schnee, welcher den Leuten bis über die Kniee reichte. auf Magaretentag hagelte und regnete es ungemein stark, der Sommer war so naß, aber zugleich so heiß, daß das Getreide verfaulte oder gähreif (notreif) wurde. Das Zuwintern begann zwischen St. Elisabeth und St. Andreas-Tag, und der Winter dauerte ununterbrochen bis auf St. Matthiastag 1458.“
Bemerkungen Nach einer Chronik des Klosters Hasungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg August Friedrich Christian Vilmar: A. F. C. Vilmar’s Wetterbüchlein, 6. Aufl., Marburg 1903 (Nachdr. 1981), S. 45.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 1933
Schlagworte milder Winter; trockener Sommer; kalter Winter; nasser Sommer
Ortsangaben Hessen
Zeitangabe 1480 - 1481
Quellenzeitangabe
Originaltext „In Anno 1480 ist ein so warmer winter gewesen / der auch gantz keinen schnee gehabt / deme folgete ein überaus trockener Sommer / in dem gantze wasser ausgetrucknet / und man allein auff grossen und schiffreichen wassern mahlen können. Hingegen aber war der kommende winter grimmiger kälte / der sommer aber übriger nässe und voll regens / also daß die früchte verdorben / und man aus Thüringen und zu Erfurd das brod abholen müssen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   14.01.2007
Beleg Wilhelm Dilich: Hessische Chronica. Kassel 1605, 2. Teil, S. 260.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2276
Schlagworte kalter Winter; nasser Sommer; nasses Jahr
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 1663
Quellenzeitangabe
Originaltext „Was nun anlange tuht das obbemelte Jahr an Witterung und Fruchtbarkeit, ist zu merken, ist gewesen, wie vorbemelt, ein uberauß kalter und schneichter Winder gewesen; ist darauff gevolget ein uber die Masen naser Somer, das gar wenig Häw ist gemacht worden vor S. Jacobi.

[...]

Die naße Zeitt wehret fort und fort, das auch umb Allerheylligentag noch viel Korn ist zu sehen geweßen.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 167f.
Bearbeitungsstand   16.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 96.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   

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