Datensätze

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Eintrag 1851
Schlagworte schneereicher Winter
Ortsangaben Gladenbach
Zeitangabe 1755
Quellenzeitangabe
Originaltext Bedeckt war einst dieser Garten mit Schnee, daß die Haasen die oberste Gipfel der Bäume schälten, daß man hoch über die Garthenthüre weggehen konnte; Lerchen und Rebhühner samleten sich Schaarenweiß auf jedem schneeleeren Flecken.“
Bemerkungen Philipp Engel Klipstein im Mineralogischen Briefwechsel (1779-1781) über den Garten am Schloß Blankenstein
Bearbeitungsstand   13.08.2006
Beleg Dieter Blume, Jörg Runzheimer (Hrsg.): Gladenbach und Schloß Blankenstein. Aus Geschichte und Natur eines Amtes im hessischen Hinterland. Marburg 1987, S. 459.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2266
Schlagworte Schnee; schneereicher Winter
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 9.12.1659 - 2.4.1660
Quellenzeitangabe
Originaltext „In disem Winder vorm Neuenjahrstag und darnach lag so gar ein großer Schne, als wohl bey Menschengedenken in diesem Land geweßen ist. Den ersten Schne warf es vorm Neuenjahrstag Anno 1659 den 9ten Decembris und lagen 35 Schne uffeinander den gantzen Winder uber bis in Ausgang des Monadts February 1660 altes Callender. Und den 31. Marty neues Callenders, eben uff dem Mitwoche, uff welchen das erste Kirchainer Markt im Jahr ist, da fiel ein großer Schne. Lag bis an den dritten Tag, bis er wider verging.“
Bemerkungen In der Orginalchronik S. 150
Bearbeitungsstand   15.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 90.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2279
Schlagworte schneereicher Winter; kaltes Frühjahr
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 1.1667 - 5.1667
Quellenzeitangabe
Originaltext „In diesem 1667te Jahr ist gar ein schneichter Winder gewesen, dan es seind 39 Schne uffeinander gelegen. Sein doch ohne große Flutt mit der Zeitt abgangen. Es ist in disem Jahr den Märtzi und Aprillis eine gantze kalte Zeit gewesen; hatt auch die 2 Monadt nicht geregnet. Ist gantz dür und drocken gewesen. Hatt den Ackerbau sehr verhindert, dan vielle Leuth haben noch zu Walburge die Erbis zu sehen gehatt. Es seind noch Erbis gesehet worden den 20ten May. Hir zu Stausenbach ist gantz ein türe Zeit und auch eine kalte Zeit gewesen. Den Martzy, Aprillis und den May alle Nacht, gar wenig außgenommen, hart gereiffet, auch mehrenteihls Eiß gefroren. Was folgen würd, das weiß der liebe Gott. In der Woch vor Pfingsten hatt es ein gutten Regen gethan wie auch uff Pfingstmontag.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 190
Bearbeitungsstand   16.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 102.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   

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