Suchergebnisse

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7

Eintrag 3049
Schlagworte Kälte; Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 1765
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Somer dieses Jahres ware die mehrste Zeit trocken und kalt, und daher nicht so ganz fruchtbar, öfters muß man wegen Källte und rauhen Winden einheitzen. aber nach Bartholomäi Tag gab es noch eine fast unerträgliche Hitze."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Jean Louis Tilleur: Chronica (1762-1787, 1799-1805). Stadtnachrichten einer weltbürgerlichen Enzyklopädie. Ausgewählt und eingeleitet von K.-A. Helfenbein. Lauterbacher Sammlungen, Heft 81, 1996, S. 24.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3051
Schlagworte Trockenheit; Kälte; Sturm; Schnee
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 12.1765 - 4.1766
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Winter dieses Jahres ware im Xbr. 1765 und Januario beständig trocken und kalt. Niemals hat es in dieser Zeit geregnet, ausgenomen ein wenig geschneyet. Beständig hats gefroren an einem Stück weg. Dabei war die Natur beständig still, und in 2 Monathen liese sich kein WInd hören. Daß also dieser Winter eine recht angenehme und zum Winter-Bau nützliche Witterung hatte. Vom 1ten biß 18ten Mart= ware eine solche, feine trockene Stille und mit beständigem Sonenschein begabte Witterung dergleichen wenige Leute erlebt hatten. So, daß man auch meinte man lebe schon im May. Aber am 18ten Mart= fiele gantz unvermutlich kaltes windiges Wetter mit Sturm und Schnee ein und dauerte biß in Aprill."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Jean Louis Tilleur: Chronica (1762-1787, 1799-1805). Stadtnachrichten einer weltbürgerlichen Enzyklopädie. Ausgewählt und eingeleitet von K.-A. Helfenbein. Lauterbacher Sammlungen, Heft 81, 1996, S. 26f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3057
Schlagworte Dürre; Trockenheit
Ortsangaben Engelrod
Zeitangabe 23.2.1893 - 8.7.1893
Quellenzeitangabe
Originaltext „Seit dem 23. Februar 1893 hat es nun nicht mehr geregnet. Nur zwei oder drei mal hatten wir in dieser langen Zeit Regen, aber jedesmal nicht länger als drei oder vier Stunden. Die ältesten Leute entsinnen sich nicht, daß jemals eine gleiche Dürre geherrscht habe. Allenthalben begegenet man Gesichtern voller Verzweiflung.
Auf den Feldwiesen steht keine Spitze Gras. Auf den Kirchenwiesen, die etwas besser sind als diese, ist alles grau, wie im Spätherbste. Der Abach im Ogrund ist vollkommen bis auf das letzte Tröpfchen Wasser ausgetrocknet, der ganze Ogrund ist weiß und grau.
Am 20. Juni sind die Leute allenthalben der Verzweiflung nahe. Unsere Dörfer sind hauptsächlich auf Viehzucht angewiesen, und jetzt ist kein Futter da.
Das Vieh sieht entsetzlich aus. Wenn es des Mittags von der Weide kommt, auf der nichts ist, schreit es vor Hunger.
Wenn es Gott nicht noch ändert und bald Regen schickt, gehen wir einer furchtbaren Hungersnot entgegen. Ach Herr, bewahre uns davor gnädiglich!
Am 21. Juni wird die Not noch größer. Sonnenschein, nichts als Sonnenschein. In Eichelhain fängt man an, das Vieh aus Futtermangel zu schlachten, und das Fleisch zu verkaufen.

Am 24. Juni haben wir einen Gedächtnisgottesdienst in Hörgenau gehalten und niemals eine andächtigere Gemeinde gehabt. Man schreit um Gottes Hilfe! Ach, wäre es das Ende der Dürre! Der Regen hat bis jetzt, den 28. Juni, wenn auch nur zeitweise, sanft strömend angehalten. Er dringt nur allmählich ein. In den Feldwiesen wirds an einigen Stellen grün. Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.

Am 1. Juli ist die Dürre wieder da. Der Regen hat seit vorgestern wieder aufgehört. Der Kirchenvorstand hat jetzt wöchentlich Bittgottesdienste eingerichtet. Am 5. Juli Abend 6 Uhr soll der erste sein.

Am 8. Juli noch immer kein Regen. Die Not ist auf dem Gipfel gestiegen. In Eichelhain und Rebgeshain fangen die Leute an zu stehlen. Aus jedem Hause sind sie in den Oberwald gezogen, und haben die dort liegenden sumpfigen, den Freiherren Riedeseln gehörigen Wiesen abgemäht. Wenn es noch länger so geht, ist auch das Privateigentum nicht mehr sicher.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2009
Beleg Fotoclub Lauterbach (Hrsg.): Lautertal in alten Aufnahmen. Materialien zur Geschichte der Orte Dirlammen, Eichelhain, Eichenrod, Engelrod, Hörgenau, Hopfmannsfeld und Meiches. Lauterbach 1987, S. 47.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3072
Schlagworte Dürre; Trockenheit; Regen; Überschwemmung
Ortsangaben Niedershausen
Zeitangabe 6.1833 - 12.1833
Quellenzeitangabe
Originaltext "... die Monate Juni, Juli und August zeichneten sich durch anhaltenden Sonnenschein, scharfe Ostwinde, Dürre und Trockenheit aus und obgleich der Himmel unterweilen mit schwarzen, dunklen Wolken bedeckt war, so regnete es während dieser Zeit doch garnicht, der Erdboden spaltete sich, die Wiesen brannten aus, die sonst grünenden Hügel verblichen, die Bäche vertrockneten und viele Mühlen standen stille. Das Vieh hungerte und die Leute seufzten mit bangem Herzen um dessen Erhaltung und wegen daraus erfolgten Futtermangel und banger Sorge für die Zukunft mußten die Besitzer desselben es schlachten oder um einen sehr geringen Preis verkaufen ...
... Nov. un. Dez. Monate waren durchaus Regenmonate. Sehr anhaltend war das Regenwetter. Bäche und alle Flüsse traten hier im Orte und, im ganzen Vaterlande und im Auslande gänzlich aus ihren Ufern und überschwemmten ganze Länderstrecken. Unsere Dorfbach (die Kallenbach genannt) wurde so reißend und gros, daß sie alle unsere Flußstege, Wehren und eine ober dem Dorf am Ruhwege ganz neuerbaute Brücke hinwegriß, die unteren Häuser im Dorf standen im unteren Stock im Wasser ..."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2009
Beleg Arbeitskreis "Dorfjubliäum Niedershausen" (Hrsg.): 700 Jahre Niedershausen. Geschichte und Geschichten. Löhnberg 1996, S. 152f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3075
Schlagworte Trockenheit
Ortsangaben Selters
Zeitangabe 1860
Quellenzeitangabe
Originaltext Große Not im Dorf herrschte im Jahr 1860, als im Sommer die öffentlichen Brunnen ausgetrocknet waren und der Durst der Menschen nicht gestillt werden konnte, für das Vieh Wasser aus der Lahn geholt werden mußte.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2009
Beleg Gemeindevorstand der Gemeinde Löhnberg (Hrsg.): An Lahn und Kallenbach. Aus Geschichte und Gegenwart von Löhnberg, Niedershausen, Obershausen und Selters. Löhnberg 1993, S. 217.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3083
Schlagworte Regen; Kälte; Schnee; Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1719
Quellenzeitangabe
Originaltext 1719 Jan-März regnerisch, 26.3.-5.4. Kälte und Schnee, im Mai fraßen die Raupen das Laub, sehr heißer und trockener Sommer, die Bäume schlugen zum 2. Mal aus, viele starben ab, die Dürre dauerte von März bis 27.9., nur am 2. & 8.7. ungewöhnlicher Regen, Sommerfrüchte und Gartengewächse und Grummet verdarben, Korn und Weizen gerieten ungemein
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 240.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3085
Schlagworte Kälte; Schnee; Trockenheit
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1723
Quellenzeitangabe
Originaltext 1723 Jan, Feb & März wechselten mit Kälte und Schnee ab, „Im Monat Julius war es so rauh und kalt, dass man in Herborn die Speisen auf den Oefen kochte“, trockener Sommer, am 3.11. erster durchdringender Regen, viel Waldmastung
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 240.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3087
Schlagworte Wärme; Gewitter; Trockenheit; Kälte; milder Winter
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1725
Quellenzeitangabe
Originaltext 1725 im Jan, Feb, März liebliche Sommertage, aber kalte Winternächte, April warm mit vielen Gewittern, es blühten alle Obstbäume, vom 25.4. bis Jul rauh und regnerisch, Aug kalt und naß, Sep halb trocken, danach Kälte bis zum 8.10., bis Ende des Jahres mild
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 240.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3088
Schlagworte Schnee; Kälte; Trockenheit; milder Winter
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1726
Quellenzeitangabe
Originaltext 1726 Jan mit Schnee und Kälte, 24.1. noch kälter, wie ein Tag in 1709, Feb kalt und ungewöhnlich viel Schnee, trockener Sommer, Ernte Ende August, Dez anfangs kalt, gegen Ende warm
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 240f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3089
Schlagworte milder Winter; Spätfrost; Wärme; Trockenheit; Nebel; Nässe
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1727
Quellenzeitangabe
Originaltext 1727 erste drei Monate warm und regnerisch, erste Hälfte des Aprils kalt, die andere abwechselnd, viel Blüte erfror, Mai warm und trocken, gegen Ende abwechselnde Kälte, Raupen fraßen Blüte und Laub, reichliche Fruchternte, Dez neblig und naß
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 241.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3091
Schlagworte Kälte; Schnee; Trockenheit; milder Winter
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1729
Quellenzeitangabe
Originaltext 1729 Kälte dauerte weiterhin an (wie 1709), viel Schnee, Feb mild, März/Apr rau, NO-Winde, sehr trockener Nachsommer bis zum späten Herbst, reiche Frucht- und Obsternte, Jahresende mild und regnerisch
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 241.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3092
Schlagworte Frost; Schnee; Wärme; Trockenheit
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1730
Quellenzeitangabe
Originaltext 1730 Jan kalt, Feb wechselte mit Frost und Schnee ab, Vorsommer bis zum 13.8. rauh und unbeständig, danach bis Okt warme und trockene Witterung, viel Obst, im Nov/Dez Kälte und Schnee
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 241.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3093
Schlagworte Kälte; Trockenheit; Wärme; Regen
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1.1731 - 4.1731
Quellenzeitangabe
Originaltext 1731 erste beide Monate kalt, März rauh und trocken, Ende Apr Wärme und Regen, frucht- und obstreiches Jahr
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 241.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3095
Schlagworte milder Winter; Kälte; Nässe; Hitze; Trockenheit; Gewitter; Regen
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1733
Quellenzeitangabe
Originaltext 1733 Jan/Feb mild, März rauh, vielfach Kälte, Apr mild und naß, am 9. und 18.4. Gewitter, ebenso der Mai, es gab Gewitter und Erdbeben, sehr heißer und trockener Sommer, am 19.11. fror das erste Eis, doch danach Regenwetter bis zum Ende des Jahres
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 241.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3099
Schlagworte Kälte; Trockenheit; Schneeschmelze; Hochwasser; Überschwemmung
Ortsangaben Bicken
Zeitangabe 12.1840 - 3.1841
Quellenzeitangabe
Originaltext „So wenig tiefer Schnee und große Kälte zu den Seltenheiten der hiesigen Gegend gehören, so verdient doch der Winter 1840/41 mit seinen ungewöhnlichen Erscheinungen der Art, einer Erwähnung und Beschreibung.
Mit dem Monat December 1840 trat eine große Kälte ein und dauerte bis zum Schluße des Monats. Es lag kein Schnee, darum drang der Frost zwei Fuß tief in die Erde.
Am Schluße des Monats ließ die große Kälte nach, und in den ersten 10 Tagen des Januar 1841 schneiete es fast beständig, daß der Schnee, Windwehen abgerechnet, zwei Fuß tief lag.
Den 14 ten Januar stellte sich Thauwetter ein, und man befürchtete, nicht ohne Grund, ein großes Gewässer, welches sich am 15 ten einstellte.
Am Abend des 15 ten trat wieder Frost ein und das Wasser fiel.
Aber am 16 ten wehte der Wind aus Südwest begleitet mit Regen. Jetzt schmolz die Schneemasse zusehends, dass den 17 ten um 3 Uhr morgens das Wasser eine bedeutende Höhe erreicht hatte.
Mehrere Einwohner in Kleinbicken mußten um diese Zeit schon ihr Vieh aus den Ställen schaffen.
Vormittags 10 Uhr kam die Weidbach gebraust. Die Gewölbe und Brücken über die selbe faßten die Wassermasse nicht mehr, sie verbreitete sich über die Chaussee bis vor die Schule und füllte alle niederen Höfe und Stallungen aus, daß ich, Herr Pfarrer Jöckel und viele andern Einwohner bis über die Knie durchs Wasser waten mußten, um unser Vieh aus den Ställen zu retten.
Das vor der Schule über die Chaussee fließende Wasser hatte den da befindlichen Brunnen ganz bedeckt und die Wohnstübe des Johann Philipp Enners 1 ½ Fuß hoch gefüllt. Der höchste Wasserstand war am 17 ten Januar Mittags um ein Uhr.
Kleinbicker hatten ihre Schafe, weil keine Ausflucht mehr war, auf die Speicher getragen; ein Mann, Heinrich Weber hatte seine Kuh in der Stube.
Abends um 8 Uhr war das Wasser beinahe um 2 Fuß gefallen.

[…]

Vom 17 ten bis 31 ten Januar gelindes Wetter. Der Februar begann wieder mit sehr strenger Kälte bis zum 13 ten. Von da gelinde bis zum Schluße.
Der März hatte uns mit ausgezeichnet schönem Wetter erfreut, welches uns in Freie lockte, und unsere Gartenarbeiten beginnen ließ.

Geschrieben am 22 ten März 1841
Schilling Schullehrer“
Bemerkungen Aus der Schulchronik Bicken.
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 365f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3104
Schlagworte Trockenheit; Wassermangel
Ortsangaben Rauschenberg
Zeitangabe 1857
Quellenzeitangabe
Originaltext Das sind alles sehr nützliche Mitteilungen, wenn er z. B. für 1857 berichtet, daß infolge allzu großer Trockenheit alle Brunnen versiegt wären und die Leute sich ihr Wasser von weither, von der Wohra hätten holen müssen, ...
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Friedrich Prüser: Rauschenberg. Die Geschichte einer kleinen hessischen Stadt. Zur Siebenhundertjahrfeier seiner Stadtwerdung. Rauschenberg 1966, S. 265.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3112
Schlagworte Trockenheit; Hitze
Ortsangaben Reiskirchen
Zeitangabe 1.1892 - 8.1892
Quellenzeitangabe
Originaltext Was ein Jahr, jammern die Leute. Von Januar bis Ende August, acht Monate hindurch, war fast immer heiterer Himmel. Was eine Trockenheit und Hitze, der 17. und 18. August, so wurde gemeldet, waren die heißesten Tage dieses Jahrhunderts.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Gustav Ernst Köhler: Die Geschichte von Reiskirchen, Teil II. Vom Ende des 30jährigen Kriegs bis 1914. Schriftenreihe der heimatgeschichtlichen Vereinigung Reiskirchen e.V., Nr. 27. Reiskirchen 1999, S. 58.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3121
Schlagworte Trockenheit; Regen
Ortsangaben Saasen
Zeitangabe 1758
Quellenzeitangabe
Originaltext ... auch daß es ein extrem trockenes Jahr sei, teilt er mit, wenig Futter und kein Heu habe es gegeben, aber zu Erntebeginn hätte es begonnen, anhaltend zu regnen, und ein großes Schweinesterben folgte, man kann sich vorstellen, was das für die Menschen bedeutet hat. Justus jammert: „O elende! O traurige! O höchstbetrübliche Zeit!“
Bemerkungen Aufzeichnungen des Lehrers Johann Jacob Justus.
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Gustav Ernst Köhler: Die Geschichte von Saasen. Reiskirchen 2003, S. 28.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3265
Schlagworte Trockenheit; Regen, starker; Frost; Saat, vernichtete
Ortsangaben Altenbreitungen; Herrenbreitungen; Frauenbreitungen
Zeitangabe 9.1890 - 12.1890
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Herbst 1890 war so trocken, daß erst spät gesät werden konnte. Die auflaufende Saat wurde durch starken Regen und nachfolgenden Frost vernichtet. Im Frühjahr 1891 boten die Felder einen trostlosen Anblick. Wenn auch ein Zentner Getreide mit 12-14 Mark bezahlt werden mußte, so konnte doch infolge der guten Verkehrsverhältnisse eine Hungersnot überbrückt werden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.11.2009
Beleg Wilhelm Uehling: Breitungens Landwirtschaft, in: Breitunger Heimatbuch Alten-, Frauen- und Herrenbreitungen in Wort und Bild 933-1933, 1933 Breitungen/Werra, 2. Auflage 1993, S. 155-165, hier S. 161 f.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3387
Schlagworte Trockenheit; Dürre; Brunnen, vertrocknete
Ortsangaben Fulda, Gegend; Vogelsberg
Zeitangabe 1615
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1615 ist im Fulddischgen landt undt auff dem Fogelssberg ein gross dürrung gewessen, das die bronen darvon sintt ganz vertrucknet."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Die chronikalischen Aufzeichnungen des Fuldaer Bürgers Gangolf Hartung (1607–1666), in: Fuldaer Geschichtsblätter 9 (1910), S. 50.
Bearbeiter U. Volz
   

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7