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Eintrag 3392
Schlagworte Trockenheit; Dürre
Ortsangaben Fulda, Stadt; Fulda, Gegend
Zeitangabe 6.1615 - 9.1615
Quellenzeitangabe Sommer
Originaltext "Anno 1615 ist ein grosser dürer sommer gewessen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Die chronikalischen Aufzeichnungen des Fuldaer Bürgers Gangolf Hartung (1607–1666), in: Fuldaer Geschichtsblätter 9 (1910), S. 50.
Bearbeiter U. Volz
   
Eintrag 3397
Schlagworte Trockenheit; Dürre; Wassermangel; Brunnen, vertrocknete
Ortsangaben Fulda, Stadt; Fulda, Gegend
Zeitangabe 1616
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1616 ist im Stiff Fulda ein gross dürrung gewessen, hatt man hin undt witter kein wasser kundt bekommen, undt sindt die bron vertrockenet."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Die chronikalischen Aufzeichnungen des Fuldaer Bürgers Gangolf Hartung (1607–1666), in: Fuldaer Geschichtsblätter 9 (1910), S. 51.
Bearbeiter U. Volz
   
Eintrag 3524
Schlagworte Trockenheit; Wassernot; Winter, harter; Holzverteilung
Ortsangaben Wanfried
Zeitangabe 1709 - 1710
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Spätherbst [1709; J.E.] trat eine große Wassersnot auf und unmittelbar danach ein harter Winter. Die Not wurde so groß, daß die Stadt [Wanfried; J.E.] Holz verteilen und in Anbetracht dessen bei der fürstlichen Regierung um den Erlaß der Kontributionen für einige Monate nachsuchen mußte."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.03.2011
Beleg Reinhold Strauss: Chronik der Stadt Wanfried, Wanfried 1908, S. 104.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3675
Schlagworte Trockenheit; Wassermangel; Niedrigwasser; Mühlenstillstand
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 11.1766
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 5.11.1766 stellte die Polizeikommission in Kassel den Antrag, „an schicklichen orthen bey der stadt“ einige Windmühlen einzurichten. Wegen „dem gantz ohngewöhnlichen“ Niedrigwasser seien „sämbtliche hiesige mühlen mit einer menge früchte angefüllet, welche keinen waßers wegen nicht gemahlen werden können“. Aus der Bevölkerung höre man bereits „viele klagen“ darüber."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2012
Beleg Rüdiger Störkel: Windmühlen in Nordhessen am Vorabend der industriellen Revolution, in: Jahrbuch Landkreis Kassel (1979), S. 69–74, hier S. 71.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4213
Schlagworte Trockenheit; Brunnen, ausgetrocknete; Wassermangel
Ortsangaben Hochstadt
Zeitangabe 9.1617 - 12.1617
Quellenzeitangabe
Originaltext 1617: „Im Nachsommer trockneten hier in Hochstatt alle Brunnen aus, und der Mangel am Wasser war bis zu Ende des Jahres so groß, dass man selbiges in der Mühlbach holen mußte."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.01.2015
Beleg Auszug eines im Manuscript vorhanden und vom Jahre 1563 bis 1617 geführten Jahr- und Tage-Buchs von Hochstadt, in: Hanauisches Magazin 1 (1778), S. 17–24, hier S. 24.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4407
Schlagworte Witterung, nasse; Trockenheit; Regen
Ortsangaben Michelsrombach
Zeitangabe 1829
Quellenzeitangabe
Originaltext „1829 In diesem Jahr war es im Anfang immer naß und schlechte Witterung, da man die Kartoffeln gehackt da war es sehr trocken bis man sie heiled (häufeld) und den 24. Juni 1829 da fing es an zu regnen bis den 1. November!“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.05.2017
Beleg Das alte Tagebuch anno 1750 im Besitz von August Becker, Illertissen 2001, S. 52.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4417
Schlagworte Hitzewelle; Trockenheit; Missernte Sommerfrucht; Missernte Erbsen; Preise; Weinjahr, gutes
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 30.4.1685 - 29.9.1685
Quellenzeitangabe
Originaltext „1685. War ein so großer Sonnenschein von Walpurgis bis Michaelis, daß die Sommerfrucht und Erbsen gänzlich verdorben und alles Gartengewegs. Es hat gekostet:
1 Maß Korn 1 ½ Taler, 1 Maß Weizen 1 ½ Taler
1 Maß Gersten 20 Albus, 1 Maß Erbsen 1 Gulden
1 Maß Haber 10 Albus, 1 Zentner Heu 3 Kopfstück
Aber ein Wein ist gewachsen, daß in vielen Jahren nicht gewesen. Bürgermeister waren Heinrich Scheubelhut, Johannes Bullar, Statschreiber Johannes Zimmermann.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.05.2017
Beleg Hans Reiter: Geschichtliches aus Herbstein. Unveröffentlichte Quellensammlung zur Herbsteiner Geschichte. Getipptes Manuskript.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4446
Schlagworte Trockenheit; Sommerfrüchte, Ernteeinbuße; Obsternte, gute; Wassermangel
Ortsangaben Grebendorf
Zeitangabe 7.1822 - 12.1822
Quellenzeitangabe
Originaltext „… dahingegen blieben Sommer- und Brachfrüchte von der großen Trockenheit leidend, kurz und waren wenig. Obst gabs dieses Jahr genug und die Fülle. Am allermeist zu bewundern waren die Quetschenbäume, deren Äste allenthalben von der Last der Früchte zerbrachen und von den Bäumen zur Erde fielen. Eben so wie nun dieses 1822ste Jahr im ganzen überhaupt sehr trocken war, aber so war es auch der Herbst, obgleich täglich man auch auf Regen hoffen that, bis zu Ende, und es trat daher großer Wassermangel “
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   17.12.2017
Beleg Helmut Stück und York-Egbert König (Bearb.): Martin Menthe (1802–1889). Aufzeichnungen aus Grebendorf, Grebendorf [2015], S. 37–38.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4447
Schlagworte Winter, strenger; Frost; Trockenheit; Wassermangel; Mühlenstillstand
Ortsangaben Grebendorf; Eschwege
Zeitangabe 12.1822 - 2.2.1823
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahre 1823 gehörte der Winter hinsichtlich seiner Strenge und Trockenheit zu den Wintern ersten Ranges dieses Jahrhunderts. Denn eben wie sich auf den vom Jahre 1822 immer trockenen Herbst schon mit Anfangs December voller Winter eingestellt hatte, ebenso hielt er auch ununterbrochen bis zum 2. Februar (Lichtmess) 1823 an. Vom 13. bis zum 16. Januar war die Kälte am größten, das Thermometer zeigte 13 Grade unter Null. Hierdurch stieg aber auch der bisherige Wassermangel auf höchste. Es gab viel Noth darin, denn es wurden viele Bäume, Quellen und Bäche trocken. Das Mahlen war allenthalben schon gehemmt, und Mühlen an großen Flüssen konnten nur noch, jedoch zur Noth noch Mehl liefern. Doch versagten auch diese bisweilen ihre Dienste. (Ja, man sagt, daß Leute über 4 Stunden Weges her nach Eschwege gekommen sind, um hier in der Werramühle Mehl zu Brod, das ihnen so Noth that, zu erhalten.) Desgleichen durchfloß auch unser Bach das Dorf nicht mehr. Er, welcher wohl sonstens im Winter außen blieb, ließ jetzt auch im ausgehenden Frühling keine Spur von Wasser von sich sehen.”
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.12.2017
Beleg Helmut Stück und York-Egbert König (Bearb.): Martin Menthe (1802–1889). Aufzeichnungen aus Grebendorf, Grebendorf [2015], S. 38.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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