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Eintrag 2925
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 26.6.1841
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 26. Juni wurde das Haus des Jakob Hautzenröder und des Christoph Vetten nächst dem alten Friedhof (Am Schlag) durch Blitzschlag angezündet.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Hermann Josef Narz: Herbstein in alten Aufnahmen. Texte und Bilder zur Geschichte der Stadt Herbstein. Lauterbach 1985, ohne Seitenangaben.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2926
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 8.9.1889
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 8. September wurde die alte Sparkasse Am Graben durch Blitzschlag zerstört.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Hermann Josef Narz: Herbstein in alten Aufnahmen. Texte und Bilder zur Geschichte der Stadt Herbstein. Lauterbach 1985, ohne Seitenangaben.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2935
Schlagworte Hagel; Unwetter; Gewitter; Blitzschlag; Sturm
Ortsangaben Erda
Zeitangabe 22.7.1867
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 22. Juli zerschlug der Hagel einen großen Teil unserer Früchte, über dem großen Graben Korn und Weizen, am Brühlweg, an den Scherers Äckern, vor der Eichenhardt und den Stecken der Hafer und die Gerste fast gänzlich. Dabei war ein solcher Sturm, daß im Dorf mehr als hundert der schönsten und stärksten Bäume umgeworfen und zerrissen wurden. Die schwersten Eichen und Buchen waren aus der Wurzel gerissen, im Berg allein mehr als 30 alte Eichen. Das Kreuz auf dem Kirchturm war durch den Blitz verbogen. In der alten Schule warenb durch das Unwetter 12 Fensterscheiben, in der Kirche deren 6 eingeschlagen worden. Windfall fand statt in folgenden Schlägen: Eichenhardt, Schnepfenhain, Hain, Berg, Stecken, Ebersthal, Pfaffenhardt, Hollerberg, Karlsloh, Thalberg. Noch heutzutage (1894) erkennt man an den Narben der Bäume in der Eichenhardt die wunden Stellen, welche durch den Aufprall der Hagelkörner erzeugt wurden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Arbeitskreis für Dorfchronik (Hrsg.): Heimatbuch der Gemeinde Erda. Erda 1971, S. 117.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2947
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 28.6.1867
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 28. Juni 1867 wurden bei Hohensolms 10 Schafe im freien Feld und 4 Schweine auf einem Hof vom Blitz erschlagen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 195.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2998
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Überschwemmung
Ortsangaben Krofdorf
Zeitangabe 20.7.1734
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 20. Juli hat das Gewitter einen Schäfer zu Krofdorf erschlagen, so auf diesen Tag hat abermals das Wasser viel Schaden getan.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Lahntal (Hrsg.): Lahnau. 2000 Jahre Siedlungsgeschichte. Atzbach, Dorlar, Waldgirmes. Lahnau 2000, S. 164.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3002
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Leihgestern
Zeitangabe 18.6.1748
Quellenzeitangabe
Originaltext „Eodem die (=am gleichen Tag, den 18. Juli) hat sich ein starkes Gewitter über Leihgestern zusammengezogen und daselbst zweimal eingeschlagen. Zum erstenmal erschlug solches einen Mann namens Philipp Opfer in seinem Haus. Etliche, die ihn hier gekannt, sagen, daß er oft frech im Reden gewesen und öfter geflucht. Zum anderen Mal zündete der Blitz eine Scheuer an, welche samt 3 anderen und einem Stall durch die Flammen verzehrt worden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Lahntal (Hrsg.): Lahnau. 2000 Jahre Siedlungsgeschichte. Atzbach, Dorlar, Waldgirmes. Lahnau 2000, S. 166.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3060
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Regen
Ortsangaben Hörgenau
Zeitangabe 24.6.1865
Quellenzeitangabe
Originaltext „Der Johannistag 1865 war für Hörgenau verhängnisvoll. Der 24. Juni 1865 war ein heißer Tag in einem trockenen Sommer. Der Himmel war wolkenlos. Gegen 4 Uhr nachmittags kam eine dunkle Wolke von Nord-Osten über Dirlammen in der Richtung nach dem Oberwald und hielt vor Hörgenau. Zur gleichen Zeit bedeckte sich der Himmel über Ulrichstein mit lichten Wolken. Sie breiteten sich aus bis hierher und vereinigten sich mit ersterer. Alsobald auch zuckten die Blitze, und der erste Strahl traf das Türmchen auf dem Schulhaus, die Flammen schlugen auf, das Türmchen schwankte, und in wenigen Minuten sank das Türmchen glühend in die Asche. An jenem Tag, einen Samstag, waren viele Leute von Hörgenau nicht zu Hause, im Felde oder auswärts. Der damalige Lehrer Schaaf war zu einer Beerdigung nach Stumpertenrod, wo seine Frau herstammte, und hatte seine Kinder allein zurückgelassen, die noch in letzter Minute von umsichtigen Menschen vor dem Tod des Verbrennens gerettet wurden.
Als das Schulhaus brannte, trat Luftzug ein, der die Flammen auf die Nachbarhäuser wehte. Neue Blitze zündeten gleichzeitig entferntere Gebäude, Wohnhäuser, Stallungen und Scheunen in Flammen. Löschungsarbeiten wurden durch die Glut verhindert. Auch fehlte es in dem trockenen Sommer an Wasser, dagegen fand das Feuer an dem ausgetrockneten Holzvorrat der Gebäude schnelle Nahrung.
Das Gewitter hielt an, der Himmel verdunkelte sich, der Regen strömte herab und fiel zischend in die Flammen, der Donner rollte noch fort und fort, und die Blitze durchkreuzten die Stätte. Hier der Jammer und das Getümmmel der Menschen und am Abendhimmel die untergehende Sonne, das wahr schauerlich. Die abgebrannten Häuser wurden im Herbst wieder aufgebaut, meistens geräumiger wie die vorigen und mehrere deshalb in anderer Stellung. Das Schulhaus erhielt wieder dieselbe Stellung und wurde am 24. Juni 1868 feierlich durch einen Gottesdienst eingeweiht.
Seit dieser Zeit ist der Johannistag in Hörgenau Feiertag: Der Brenntag. Die Leute gedenken jedes Jahr des großen Unglücks mit einem Gottesdienst und die Kinder haben schulfrei.
Als die Gemeinde nach vieljähriger Feier dieses Gedenktages denselben wieder zum Arbeitstag erniedrigen wollte, verunglückte ein hiesiger Landwirt bei Ausübung seines Berufes an diesem zum erstenmal wieder eingeführten Arbeitstag tödlich. Die Pferde gingen dem Mann durch und schleiften ihn zu Tode. Die Gemeinde sah dieses Unglück als eine Strafe Gottes an, und beschloß, auch fernerhin den Tag als Gedenktag zu feiern. Und so ist der Johannistag bis in die sechziger Jahre unseres Jahrhunderts als Brenntag begangen worden. Dann schlief der Brauch ein, soll aber heute wieder, zumindest mit einem Gedenkgottesdienst, zu neuem Leben erweckt werden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2009
Beleg Fotoclub Lauterbach (Hrsg.): Lautertal in alten Aufnahmen. Materialien zur Geschichte der Orte Dirlammen, Eichelhain, Eichenrod, Engelrod, Hörgenau, Hopfmannsfeld und Meiches. Lauterbach 1987, S. 168f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3068
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Limburg
Zeitangabe 16.4.1774
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 16. April 1774 brach etwa um 9 Uhr abends ein furchtbares Gewitter los, wobei der Hauptturm der Limburger Kirche vom Blitz getroffen wurde. Auf ein Zeichen der Sturmglocke eilten die Bürger herbei und versuchten alle, die Flammen zu löschen, doch umsonst. Nach kaum einer Stunde erschien der ganze Turm wie eine brennende Pyramide im dichten Nachtgewölk, die die vom Wind getriebenen Funken über alle Gebäude der Stadt streute, nicht ohne Gefahr für die Stadt - ein erschreckender Anblick.

Aber nach gnädiger Fügung des Himmels begann sich der Wind plötzlich zu drehen und die Funken nach der Lahn hin auszuspeien; so wurde die Stadt vor drohender Feuersbrunst und Verheerung gerettet. Inzwischen wurde der Turm samt einem kleineren Türmchen eine Beute der rasenden Flammen, während das Schiff in der Kirche und die übrigen Türme verschont blieben. Im folgenden Sommer stand der Turm wieder in herrlicher Vollendung da."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2009
Beleg Ludwig Corden: Limburger Geschichte. Band III (1406 bis 1806). Aus dem Lateinischen übersetzt von Joseph Wingenbach, bearbeitet von Franz-Karl Nieder. Limburg 2004, S. 163.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3073
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Selters
Zeitangabe 26.6.1761
Quellenzeitangabe
Originaltext "1761, den 26. Juni des Nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr, schlug das Donnerwetter bei uns hier zu Selters ein in die unweit vom Pfarrhaus gelegene Scheuer. Es ist aber durch geschwindes Wahrnehmen und dabei verfügte Hülfe sogleich gestillt worden. Gott behüte ferner vor Schaden. "
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2009
Beleg Gemeindevorstand der Gemeinde Löhnberg (Hrsg.): An Lahn und Kallenbach. Aus Geschichte und Gegenwart von Löhnberg, Niedershausen, Obershausen und Selters. Löhnberg 1993, S. 215.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3101
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Wolkenbruch
Ortsangaben Rauschenberg
Zeitangabe 6.7.1845
Quellenzeitangabe
Originaltext „1845 am 6. Juli schlug in der Nacht zwischen 11-12 Uhr ein Blitz mit furchtbarem Krachen in die Scheuer des Adam Lins in der Borngasse. Im Nu stand das ganze Gebäude in Flammen. Die energisch betriebenen Löschanstalten der Spritzenmannschaften und der übrigen Bürgerschaft würden nichts vermocht haben, wenn nicht der fortdauernde wolkenbruchartige Regen und die herrschende Windstille zu Hülfe gekommen wären. So gelang es, das Feuer auf das eine Gebäude zu beschränken.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   27.08.2009
Beleg Eduard Bromm: Die Stadt Rauschenberg in Oberhessen. Geschichte und Beschreibung. Marburg 1889, S. 90f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3189
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag
Ortsangaben Wetzlar
Zeitangabe 25.7.1687
Quellenzeitangabe
Originaltext Noch in eben diesem Jahre 1687, am Jacobstage, also am 25ten Julius, Abends um 10 Uhr, hatte die Stadt abermals das traurige Schicksal, daß der Wetterstrahl in ein im obern Theile derselben, in der sogenannten Gewandsgasse gelegenes, mit der Hinterseite auf die Schuhgasse stoßendes, dem Burger, Balzer Find, zuständiges Haus schlug, dasselbe zündete, und eine so verheerende Feuersbrunst verursachte, daß dadurch nicht allein der gröste Theil der eben erwähnten Gewandsgasse, sondern auch die an dieselbe anstoßenden engen Gassen, und besonders die beyden Seiten der Schmidtgasse, zusammen aber fünfzig Häuser, und mit den zu denselben gehörenden Scheuern, überhaupt siebenzig Gebäude, und zwar in wenigen Stunden, in die Asche gelegt wurden.
Drey Frauenspersonen, die Michael Botzische Wittwe, mit ihrer ledigen blinden Tochter, und des Schreiners, Johann Balthasar Schlich, schwangere Gattin, hatten bey dieser schrecklichen Feuersbrunst das Schicksal, im Rauche zu ersticken. Dieses traurige, ohne alle menschliche Schuld die Stadt betroffene Schicksal veranlaßte den Wetzlarischen Stadtrath, an dem Tage, an dem sich dasselbe zutrug, welcher zu dieser Zeit, und noch nachher dem Apostel Jacob zu Ehren gefeyert zu werden pflegte, einen jährlichen Bus-Fast- und Bettag anzuordnen, welcher noch bis auf unsere Zeit feyerlich begangen zu werden pflegt.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.03.2011
Beleg Friedrich Wilhelm Freyherrn von Ulmenstein: Geschichte und Topographische Beschreibung der Stadt Wetzlar. 2. Teil. Wetzlar 1806 (Nachdruck 1996), S. 96f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3191
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Gebäudeschäden; Brand; Feuer
Ortsangaben Gelnhausen
Zeitangabe 15.8.1736
Quellenzeitangabe
Originaltext „Was am 15. August 1736 geschah, ist jedem Gelnhäuser bekannt, denn alljährlich wird am Hageltag an dieses Ereignis erinnert. Am Abend zwischen 9 und 10 Uhr wurde die Stadt von einem Sommergewitter heimgesucht, wobei ein Blitz in das Türmchen des Rathauses einschlug. Da sich auf dem Dachboden ein Lager mit Tabakblättern befand, geriet das Haus sehr schnell in Brand. Zudem wurden brennende Teile aufgewirbelt, die auf die Umgebung niedergingen. Es bestand also die Gefahr, dass sich der Brand über große Teile der Stadt ausdehnen könne, was zum Glück nicht der Fall war. Das Rathaus, die Waage und das Biedenbänder’sche Haus brannten vollständig nieder. Da aber sonst nicht geschah, waren die Gelnhäuser im Unglück doch noch froh und richteten bereits 1737 den Gedenktag ein. Die Urkunde hierzu lautet:
‚Anno 1736, den 15. August, schlug das Wetter abenst um 9 Uhr in das Rathauß, verzehrte nicht allein dasselbe meistentheilst, samt dem obersten Theil von dem neuen Bau, sondern die ganze Stad war in der augenscheinlichsten Gefahr, in die Asche gelegt zu werden. Der barmherzige Gott aber schonete gnädiglich. Es kam das gantze umliegende Land zu helfen. Gott schickte auch gegen den Morgen ein wenig Regen, obwohl dadurch die Feuersbrunst nicht gelöscht wurde. Verhütete es doch die anderweitigen Entzündungen und blieb dahero bey diesen zwei Gebäuden. Gott lasse diese Realbuspredigt die Unbusfertigen erwecken zur Buse und verschone unser gnädiglich, bewahre vor dem leiblichen allermeist ewigen Feuer.’“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   01.07.2009
Beleg Knut Himstedt: 100 Jahre Stadtgeschichte – Kommunalpolitik in Gelnhausen in der Zeit von 1730 bis 1835, in: Geschichtsblätter für Stadt und Altkreis Gelnhausen 2000/01, S. 22-59, hier S. 30-31.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3356
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Brandenstein, Burg
Zeitangabe 1630
Quellenzeitangabe
Originaltext „1630 hatte ein Blitzschlag die Burg teilweise zerstört, und der daraufhin erfolgte Aufbau ist durch einen Stein mit der Jahreszahl 1633 im zweiten Torbogen oberhalb der ehemaligen Zugbrücke nachgewiesen. Nach den Bränden wird die Giebelwand des Haupthauses eingestürzt sein, denn man hat ein ganz flaches Walmdach gebaut, das zunächst – nach einer Kirchbucheintragung von Pfarrer Feilinger, Elm – mit Stroh auf Buchenholz gedeckt gewesen ist. Die neuen Ställe sollen schon Ziegelschutz bekommen haben, und auch die Burg selbst erhielt danach zum ersten Mal ein festes Dach.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   30.01.2010
Beleg Burg Brandenstein und ihre Besitzer in 750-jähriger Geschichte, hg. v. Isa von Brandenstein, Schlüchtern, 2. Aufl. 1977, o. S.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3373
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Schlüchtern
Zeitangabe 20.1.1863
Quellenzeitangabe
Originaltext „20. Januar [1863]
Am Nachmittag schlägt der Blitz in den Turm der Stadtkirche Schlüchtern.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.02.2010
Beleg Schlüchterner Guckkasten 1863, in: Bergwinkel-Bote 24 (1972), S. 98-110, hier S. ???.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3376
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Hasungen; Burghasungen
Zeitangabe 1.7.1876
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im 19. Jahrhundert stand auf dem Berg nur noch der etwa 28 m hohe einsame Turm der Klosterkirche [Hasungen]… Über die Jahre und durch vorsätzlichen Steinraub war er in einen schlechten Zustand gekommen. Daher beschloss das Kurfürstliche Innenministerium zu Kassel am 15. September 1837 eine Sicherung des damals noch dem Staat gehörenden Turms … 1841 und 1874 veranlassten die kurhessischen bzw. preußischen Baubehörden in Kassel und Wolfhagen … weitere umfangreiche bauliche Sicherungsarbeiten an dem Turm. Sie reichten, jeweils mit Einrüstung des hohen Bauwerks innen und außen, bis hinauf zu den Schallarkaden und der Mauerkrone. Auf diese Weise gesichert, hätte der Turm weiter bestehen können, wenn nicht anderthalb Jahre nach Abschluss der letzten Maßname am 1. Juli 1876 ein Blitz das hoch aufragende Bauwerk bis auf das quadratische Untergeschoss gespalten hätte. Die danach zweizackig in den Himmel ragende Ruine war nun so instabil geworden, dass sie mit damaligen Mitteln nicht mehr zu sichern war – auch heute wäre dies nur mit aufwändiger Technik und immensen Kosten möglich. In einem der nächsten Jahr stürzte die südliche Zacke ein und in der Nacht vom 3. auf den 4. März 1896 in einem Sturm auch der andere Teil, so dass nur noch die Südwand des quadratischen Turmuntergeschosses stehen blieb … bis auch dieser letzte Rest im Jahre 1946 eingestürzt ist.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   21.02.2010
Beleg Klaus Sippel: Das closter […] mag wohl dabevor eines der aller vornemsten gebeu in Hessen undt benachbarten landen gewesen seyn – Gründung, Verschwinden und Wiederkehr des Klosters Hasungen auf dem Hasunger Berg bei Zierenberg-Burghasungen, Kr. Kassel, in: Denkmalpflege & Kulturgeschichte, H. 4 (2009), S. 27–32, hier S. 30.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3408
Schlagworte Gewitter, starkes; Regen, starker; Blitzschlag
Ortsangaben Fulda, Stadt
Zeitangabe 5.11.1626
Quellenzeitangabe
Originaltext "Auch ist diessen 5. november [1626] den abent ein grossen regen komen, ein gross, das es gewetterleucht und gedonnert hat."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.02.2011
Beleg Die chronikalischen Aufzeichnungen des Fuldaer Bürgers Gangolf Hartung (1607–1666), in: Fuldaer Geschichtsblätter 9 (1910), S. 77.
Bearbeiter U. Volz
   
Eintrag 3555
Schlagworte Gewitter; Wolkenbruch; Überschwemmung; Blitzschlag; Gebäudeschäden; Erosion; straßen, verschlammte
Ortsangaben Wanfried; Mühlbach, Gewässer
Zeitangabe 20.5.1860
Quellenzeitangabe
Originaltext 1860, Wanfried: "20. Mai. Starkes Gewitter und Niedergang eines Wolkenbruchs in dem östlichen Gemarkungsteile. Der Blitz schlug in das alte Postgebäude, jedoch ohne zu zünden. Die niedergegangenen Wassermengen waren so groß, daß das Wasser plötzlich fußhoch durch die Gärten und Häuser des östlichen Teiles der Marktstraße drang. Der Mühlbach war zu einem reißenden Strome angeschwollen, der Steine im Gewichte von über zwanzig Zentner mit sich führte. Die Schutzmauer beim Wiesenthal’schen Hause, sowie das Beck’sche Wohnhaus wurden mit fortgerissen. Fußhoch lag der Schlamm in den Straßen, Gehöften und den niedrig gelegenen Wohnhäusern."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.03.2011
Beleg Reinhold Strauss: Chronik der Stadt Wanfried, Wanfried 1908, S. 181.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3558
Schlagworte Blitzschlag; Feuerausbruch; Gebäudeschaden
Ortsangaben Wanfried
Zeitangabe 6.9.1885
Quellenzeitangabe
Originaltext 1885, Wanfried: "6. September, morgens 5 Uhr. Brand der Vaupel’schen Scheune, verursacht durch Blitzschlag."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.03.2011
Beleg Reinhold Strauss: Chronik der Stadt Wanfried, Wanfried 1908, S. 195.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3563
Schlagworte Gewitter, starkes; Blitzschlag; Sachschaden
Ortsangaben Wanfried
Zeitangabe 24.5.1891
Quellenzeitangabe
Originaltext 1891, Wanfried: "24. Mai. Starkes Gewitter. Der Blitz schlug in den Ungewitterschen Fabrikschornstein und fuhr in die Leitung an der Kirche."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.03.2011
Beleg Reinhold Strauss: Chronik der Stadt Wanfried, Wanfried 1908, S. 198.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3629
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Neumorschen
Zeitangabe 1713
Quellenzeitangabe
Originaltext Aus Zeittafel über Neumorschen: „1713 und 1783 Blitzschlag zerstörte Kirchturmspitze.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.06.2012
Beleg Waltari Bergmann: Neumorschen 1259–1959. Eine Heimatgeschichte der Gemeinde Neumorschen und des Morschen-Haydauer Raumes als alten Gerichtes auf der Fulda, hrsg. von der Gemeinde Neumorschen, Melsungen 1959, S. 355.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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