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Eintrag 4027
Schlagworte Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 1.1709 - 2.1709
Quellenzeitangabe
Originaltext "[…] war 1709 im Januar und Februar eine so große Kälte, daß der Main fast 5 Wochen zugefroren war und nach Angaben einer Chronik war sogar der Wein in den Kellern im Faß eingefroren."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 110.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4028
Schlagworte Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 2.1740 - 1.3.1740
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Februar 1740 traten die geschworenen Meister des Benderhandwerks an den Rat mit der Bitte heran, daß er ihnen auf Fastnacht die Wiederaufnahme des alten Brauches, dessen Ausübung seit 45 Jahren nicht mehr möglich gewesen sei, gestatten möge. […] wurde der 1. März 1740 zu einem wahren Festtag für das Frankfurter Benderhandwerk. […] Auch das Meisterbuch des Frankfurter Faßbenderhandwerks, das 1705 begonnen und über ein Jahrhundert weitergeführt worden ist, enthält auf 10 Seiten eine ausführliche Darstellung dieses großen Ereignisses. Daraus ersehen wir, daß schon Wochen zuvor das ganze Handwerk mit Vorbereitungen beschäftigt war. Vorsorglich hatte man auf dem Eis ständig für warmes Wasser gesorgt, damit sich keiner bei einem kalten Trunk Schaden antun konnte. Man baute sogar eine Brücke auf das Eis, damit man mit Kutschen auf den Main fahren konnte. Für die Absperrung waren umfassende Maßnahmen getroffen und Soldaten aufgeboten, die alle Hände voll zu tun hatten, um die Zuschauerrnassen zurückzuhalten. Die Meister ließen es sich auf dem Eis durchaus wohl sein. Sie haben offenbar dem Wein nach altem Benderbrauch tüchtig zugesprochen. Auch das Essen war dem Feste entsprechend. Es gab eine Schwanenpastete.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 110 ff.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4029
Schlagworte Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 2.1755
Quellenzeitangabe
Originaltext "Im Februar 1755 war der Main wiederum zugefroren."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 112.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4030
Schlagworte Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene; Fest
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 27.2.1827
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 27. Februar 1827 verfertigten die Frankfurter Bendergesellen auf dem zugefrorenen Main wiederum ein Faß […]."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 112.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4031
Schlagworte Frost; Eisstand; Eisdecke, geschlossene; Fest; Eisgang
Ortsangaben Frankfurt; Main, Fluss
Zeitangabe 26.2.1838
Quellenzeitangabe
Originaltext "Fast auf den gleichen Tag, elf Jahre später, haben die Frankfurter Bendergesellen noch einmal auf dem zugefrorenen Main am 26. Februar 1838 ein Faß von 8 Ohm Inhalt (= 1147 Liter) gebunden. Kaum zwei Stunden später, nachdem sie ihr Werk vollendet hatten, brach die Eisdecke auf."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.09.2013
Beleg Franz Lerner: Die Bender machen an Fastnacht ein Faß auf dem zugefrorenen Main. Ein Alt-Frankfurter Handwerksbrauch, in: Mit Gunst, Meister und Gesellen eines ehrbaren Handwerks. Gesammelte Beiträge zur Frankfurter Handwerksgeschichte, hrsg. von Franz Lerner, Frankfurt am Main 1987 (Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main; Bd. 18), S. 107–115, hier S. 112.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4541
Schlagworte Nordostwind; Sicht, klare
Ortsangaben Frankfurt; Hanau; Gelnhausen
Zeitangabe 7.1880
Quellenzeitangabe
Originaltext Bericht eines Herrn Theil über seine Ballonfahrt mit Frau Securius vom Zoologischen Garten Frankfurt im Juli 1880:
"Mein zweifelhaften Gefühle, mit denen ich unten als Neuling den Ballon bestieg, wurden sehr rasch durch das resolute kampfessichere Wesen meiner Begleiterin in sehr zuversichtliche umgewandelt und selbst in dieser Region, in welcher der Korb einige Schaukelbewegungen machte, empfand ich keine Spur von Angst oder Schwindel. Die Windströmung drehte sich, nachdem wir einige hundert Fuß weiter gestiegen waren, in eine ruhigere entgegengesetzte Richtung, wie wir es schon unten durch den kleinen Probeballon prophezeit bekommen hatten. Nun glitt der Ballon so ruhig, daß wir nicht die geringste Bewegung spürten. Wir passirten noch einmal den Zoologischen Garten, dessen Weiher von dieser Höhe aus wie eine Pfütze aussah, und befanden uns auf halbem Weg nach Offenbach in einer Höhe von 2500 Fuß. Hier war die Aussicht wo möglich noch schöner als die vorherige. Der Lauf des Mains trat hier schon in weiter gezogenen Umrissen auf und gegenüber in gleicher Höhe grüßte uns das höchste Wahrzeichen der Taunusgegend, das Feldberghaus. 20 Minuten nach 7 Uhr zeigte das Manometer den Höhenstand von 5000 Fuß und stolz ob des errungenen Sieges konnten wir nun auf das Feldberghaus hinunterblicken, sogar von recht beträchtlicher Höhe. Der Anblick, der sich jetzt bot, ist schwer zu beschreiben, ein Anblick, wie er nur Wenigen vergönnt ist, nur solchen, die sich eben einer Luftballonfahrt anvertrauen, weil man von einem Berge nie eine so nach allen Seiten gleichzeitig ungeschmälerte Aussicht genießen kann.
Wir näherten uns jetzt der Stadt Hanau. Menschen konnten wir von dieser Höhe aus nicht mehr erkennen. Der gleichzeitige Anblick der Städte Frankfurt, Offenbach und Hanau mit den übrigen Ortschaften hatte etwas ungemein Interessantes. Diese drei Städte sahen ungefähr aus wie drei in einer Entfernung von einem bis zwei Schuh daliegenden offenen Spielschachteln mit Häuschen, aus denen einige Klötzchen herausgefallen sein mußten, was die kleinen Ortschaften vorstellte. Der Ballon hatte noch nicht genug und hob sich immer noch. Bald hatten wir, es war etwas über halb 8 Uhr, unsere höchste Höhe von etwas über 7000 Fuß erreicht. Das Thermometer zeigte hier eine Temperatur von 5 Grad R. über Null. Wir passiren Hanau und trieben noch der Gegend von Gelnhausen zu, indem der Ballon nun stetig zu fallen anfing. (Auf einer Wiese kam der Ballon sammt seinen Insassen glücklich zur Erde.) (O.R.)"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.03.2020
Beleg Lauterbacher Anzeiger vom Samstag, den 24.7.1880, S. 2–3
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4550
Schlagworte Wolkenbruch; Sturm
Ortsangaben Frankfurt; Hanau; Gelnhausen
Zeitangabe 26.7.1880
Quellenzeitangabe
Originaltext "Frankfurt, 27 Juli [1880]. (Turnfest) Gestern Mittag wüthete, ähnlich wie bei dem Schützenfeste, ein von wolkenbruchartigen Regengüssen begleiteter heftiger Sturm, der mannigfaches Unheil in der Stadt und auf dem Festplatz zur Folge hatte. Gegen Abend klärte sich jedoch der Himmel wieder auf."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   25.03.2020
Beleg Lauterbacher Anzeiger vom Samstag, den 31.7.1880, S. 2
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   

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