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Eintrag 4129
Schlagworte Neuschnee; Schneedecke, geschlossene
Ortsangaben Meißner
Zeitangabe 23.2.1898
Quellenzeitangabe
Originaltext "Meißner, 23.2.1898: Ein reger Verkehr herrscht hier seit einigen Tagen wieder und zwar sind es Schneeschipper. Der milde Winter hat den Brauereien nicht den gewünschten Eisvorrath zukommen lassen, weshalb dieselben gezwungen sind, ihre Keller mit Schnee anfüllen zu lassen. Unaufhörlich schwanken schwerbeladene Wagen nach Eschwege. So thut denn dieser alte, schöne Berg auch im Winter seine Schuldigkeit."
Bemerkungen Meldung im "Werra-Bote"
Bearbeitungsstand   28.10.2014
Beleg Manfred Lückert (2011). Der Meißner. Ein Leben mit dem Berg. Historisches zwischen Höllenthal, Werratal und Gelstertal. Bad Langensalza, Verlag Rockstuhl, S. 216
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4165
Schlagworte Neuschnee; Frost; Gewässer, eisbedeckte
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg; Neustadt; Lebenhahn
Zeitangabe 14.4.1816 - 16.4.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "In der Nacht auf den 14ten ward jedoch die ganze Gegend mit neuem Schnee überzogen, welchen die Sonne erst Nachmittags zum Theile wegleckte, aber auf der Bergkette nicht zum Weichen bringen konnte. Am 15 und 16 April fror es wieder wie im größten Winter, und bis Neustadt, Lebenhahn, etc. waren alle Gewässer mit Eis überzogen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 267–268
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4177
Schlagworte Wind, kalter; Frost; Neuschnee; Nebel; Sonnenstrahlen, vereinzelte; Schneegestöber; Regen; Hagel
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 11.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Den 11 Mai wechselte der Luftwäger zwischen 5° und 6°. Frühe gegen 5 Uhr blies grimmiger Nordwind, und das starre Gras erkrachte unter den Fußtritten. Der Nachts gefallene Schnee blinkte von den Spitzen des Dammersfeldes, Rabensteines, Holzberges und der übrigen Rhöngebirge bis 9 Uhr sehr stark. Der Himmel gegen Nord=Westen war mit unfreundlichem Nebel und Schneegewölke überzogen. Im Osten sah man ein blendendes Weiß, dessen verborgene Lichtstrahlen den schweren Dunstkreis nicht durchbrechen konnten: nur auf Augenblicke blitze zuweilen die Sonne hervor. Gegen 9 Uhr des Morgens hatten wir Schneegestöber mit Regen, und um 10 Uhr etwas Sonnenschein. Außerhalb des Klosters lag kein Schnee: aber im Hofe betrug die Höhe der seit 8 Monaten aufgehäuften und festgefrornen Schneemasse immer noch 13 bis 15 Fuß, und weil dieselber unsere Wohnungen sehr kältete, und allem Anscheine nach erst im Julius schmelzen würde; so wurde sie mit Reithauen zerschlagen und zerstreut. Ein scherzhafter Klostergeistlicher meinte, man hätte diese Schneemasse gar wohl in irgend eine Sammlung von Naturerzeugnissen aufstellen können, mit der Aufschrift: versteinerter Kreuzberger Schnee vom J. 1815-16. – Mittags kieselte, regnete und schneite es, und zuweilen schien die Sonne, bei stätem äußerst kalten Nordwinde. Dieses Wetter dauerte bis Abends nach 7 Uhr, wo dann allein nur der Regen bis 10 Uhr anhielt. Seit 4 Uhr hatten Westwinde fürchterlich getoset, welche sich jedoch auch Nachts gegen 11 Uhr bei getrübtem Himmel legten. Beim Eintritt des Vollmondes gegen 6 Uhr war der Himmel gegen Westen und Norden ganz wasserfarbig. – In den Zellen, welche gegen Süd=Westen, Westen und Nord=Osten liegen, sport es das ganze Jahr hindurch: aber jetzt bemerkt man es am meisten, wie schwer und feucht die Luft seit diesem außerordentlichen Witterungswechsel ist. Innerhalb 24 Stunden wird das Schreibpapier in solchen Zimmern unbrauchbar zum Schreiben, und selbst an Betten und Kleidungsstücken fühlt man beim Betasten die Nässe, man mag die Fenster schließen oder offen lassen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 275–277
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4178
Schlagworte Neuschnee; Schneedecke, geschlossene; Schneeschmelze; Windstille; Tauwetter; Sonnenschein; Schneegestöber; Wind, starker; Gewitter; Mäuse, ersoffene
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 12.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der 12 Mai, wo der Luftwäger von 5° bis 7° wechselte, zeigte dem Auge den wahren Winter: wohin es schaute, war Alles weiß. Von den entfernteren Bergen erkannte man kaum die Wälder, deren nakte (sic!) Bäume so wie die auf dem Kreuzberge ganz mit Schnee bekrustet waren. Auch in den Thälern lag Schnee, welcher jedoch schon Morgens gegen 7 Uhr zu schmelzen anfing. Gegen Mittag war es windstill: wir Sonnenschein und Thauwetter; Nachmittags um 3 Uhr Schneegestöber bei starkem Westwinde. Abends sah man noch Schnee auf allen Bergen, und gegen 6 Uhr hörte man den ersten Donner rollen. Das Gewitter zog zwischen Bergen und Thälern über Sandberg, Gefäll, u. s. w. nach Süden. Um 7 ½ Uhr hatten wir Regen und schön völlige Nachtfinsterniß bei schwarzgrauem Himmel, und um 9 Uhr war der Schnee wieder so hoch wie heute frühe.
Bei solchen frostigen, traurigen, nassen und äußerst kalten Tagen verliert man beinahe die Geduld zu Wetterbeobachtungen. Gewiß kann hier noch Niemand das alte fränkische Maienlied anstimmen: „der Maie, der Maie ist gar ein’ schöne Zeit.“ Der Mai ist bis heute eine recht abscheuliche Zeit: nur tröstet uns die Hoffnung besserer Tage bei dem jetzigen anhaltenden Regen. Dieser hat wenigstens jetzt schon Millionen Reitmäuse, u. d. gl. vertilgt, welche gewiß noch größeren Schaden in Feldern und Wiesen angerichtet hätten, als es bereits geschehen ist."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 277–278
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4180
Schlagworte Neuschnee; Kälte, große; Hagel; Regen; Frost; Gewitter
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 13.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 13 Mai zeigte der Luftwäger 8° bis 10°. Bei scharfem Westwinde bekamen wir viel Schnee mit grimmiger Kälte, mit unter Schlossen und kalten Regen; Morgens um 10 Uhr Eiszapfen an den Dächern, und Nachmittags nach 2 Uhr ein starkes Donnerwetter, welches von Westen über den Guckes und die schwarzen Berge, über Waldberg, Sandberg und Bremich gegen Osten zog. Auf eine Entfernung von mehreren Stunden sah man Kieselstreife. Abends um 7 Uhr hatte das Himmelgewölbe die schönsten Schattungen; der Grund war hechtgrau vom Westen, vom Norden schwarzgrau, und milchweiß im Osten. Dicht aufeinander geschichtete Wolken, dem Bäckerrauche ähnlich, zogen langsam von scharfem Westwinde getrieben dem Osten zu. In der Nacht herrschte die dickste Finsternis."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 280–281
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4201
Schlagworte Neuschnee; Schneefall, starker; Schneedecke, geschlossene; Schneehöhe, große
Ortsangaben Hochstadt
Zeitangabe 22.1.1615 - 10.3.1615
Quellenzeitangabe
Originaltext 1615: „1615 den 22ten Januarius ist ein außerordentlich tiefer Schnee gefallen, welcher den 10ten März noch gelegen hat.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   05.01.2015
Beleg Auszug eines im Manuscript vorhanden und vom Jahre 1563 bis 1617 geführten Jahr- und Tage-Buchs von Hochstadt, in: Hanauisches Magazin 1 (1778), S. 17–24, hier S. 23.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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