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Eintrag 2880
Schlagworte milder Winter; Trockenheit; Nässe
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1699
Quellenzeitangabe
Originaltext Jänner und Hornung sehr gelinde. Jun. und Jul. sehr trocken. August naß; und der Herbst sehr schön. Es war fast alles sehr theuer.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 23.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2883
Schlagworte milder Winter; Spätfrost; Schnee; Regen; Sturm
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1702
Quellenzeitangabe
Originaltext Vom Jänner bis zum halben März regnerische Witterung. Von der Mitte bis zu Ende Aprils fiel Frost und Schnee ein. Der Sommer war gut. Im Nov. und Dec. herrschten Regen und Stürme.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 23.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2888
Schlagworte milder Winter; Nässe; Kälte
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1707
Quellenzeitangabe
Originaltext Die Monate Jan. Febr. und März waren sehr gelinde. Jul. und Aug. sehr naß. Die Kälte tratt sehr frühe ein.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 24.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2894
Schlagworte milder WInter; kalter Frühling; Regen; Schnee; Hitze; Trockenheit; Mißernte
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1719
Quellenzeitangabe
Originaltext Jänner, Febr. und März waren regnerisch; vom 26. März bis zum 5ten April Kälte und Schnee, auch viele Nordlichter. Im Mai frassen die Raupen alles Laub weg. Im Sommer, der sehr heis und trocken war, schlugen die Bäume zum 2tenmale wieder aus: und viele starben ab. Vom März an bis zum 27sten Sept. dauerte die Dürre. Nur den 2. und 8. Jul. regnete es ungewönlich. Sommerfrüchte und Gartengewächse verdarben ganz, auch das Grummet: aber Korn und Waizen geriethen ungemein.

NB. a) In den Weinländern war die Erndte sehr gut gewesen. Daher der Pfälzerwein zu Herborn galt 5 alb. sonst 10; und der Moseler 6 alb.

NB. b) Am 8. Aug. ward zu Herborn bei Rath beschlossen, ein groses Kapital gegen übliche Zinsen aufzunehmen und Früchte aufzukaufen, um den besorglichen Mangel vorzubeugen.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 24f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2896
Schlagworte milder Winter; Kälte; Nordwind
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1721
Quellenzeitangabe
Originaltext Wie der Schluß des vorigen, so war der Anfangsmonat dieses Jahres durchaus warm und neblicht. Die Tulipanen und Narzissen waren bis zum Blumenkopf geschossen und der sogenannte Kornlattig hatte zu Anfang Febr. Stengel getrieben. Zu Ende Febr. und März weheten kalte Nordwinde. Diesen Winter durch gab es ungewöhnlich viele Nordlichter. Der Sommer war gut und die Erndte im Herbste sehr reichlich. Im Spätherbste thaten die Feldschnecken und Mäuse grosen Schaden.
Anecd. Am 2ten Jänner ließ der Bürger und Metzger Meister Jacob Jüngst zu Herborn viele Hämmel in der Dille waschen und auf der sogenannten Bürgermeisterwiese scheren.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 25.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2899
Schlagworte milder Winter; Regen; kalter Frühling; Spätfrost; Trockenheit; Nässe
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1.1724 - 12.1724
Quellenzeitangabe
Originaltext Vom Januar bis März warm und regnerisch. März, April und Mai rauh und kalt. Die Blüthe erfror. Vom Jun. bis Sept. sehr trocken. October regnerisch. Am 30. Nov. stellte sich Kälte ein, die bis zum 25. d. M. dauerte. Nun erfolgte nasse Witterung bis zum Ende des Jahrs. Die Erndte war sehr kärglich. Ruhr und Stickhusten grassirten sehr im Sommer, und rafften viele weg.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2013
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 26.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2903
Schlagworte milder Winter; Regen; Kälte
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1728
Quellenzeitangabe
Originaltext Januar war warm und regnerisch. Die Raupen verwüsteten im Frühjahr alle Bäume. Nov. und Dezember waren kalt.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 27.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2908
Schlagworte milder Winter; Kälte; Gewitter; Trockenheit; Hitze; Frost; Regen
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1733
Quellenzeitangabe
Originaltext Der Jänner und Febr. hatten gelinde Witterung; März war rauh und hatte etliche Male Kälte: dagegen der April gelinde und naß; hatte auch 2 Gewitter am 9ten und 18ten. Eben so war auch der Mai. Es war ein Gewitter und Erdbeben. Der Sommer war sehr trocken und heiß. Am 19ten Nov. fror das erste Eiß: doch stellte sich bald Regenwetter ein, das bis zum Ende des Jahrs fortdauerte.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 27f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2909
Schlagworte milder Winter; Kälte; Sturm
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1.1734 - 3.1734
Quellenzeitangabe
Originaltext Die erste Hälfte des Jänners war sehr gelind: die andern sehr kalt. Febr. war sehr gelinde. Im März tobten heftige Stürme.
N. S. So weit gehen diese Anmerkungen! Dann Ihr Verfasser.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 28.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2970
Schlagworte milder Winter; Regen; Schnee
Ortsangaben Villingen
Zeitangabe 12.1862
Quellenzeitangabe
Originaltext „Zu Anfang des Monats December stand der Thermometer mehrmals auf Null, doch nicht tiefer, und die letzten Wochen des Jahres waren, etwas rauher Wind mit Regen und schnell vorübergehendem Schnee abgerechnet, sehr mild. Der Thermometer zeigte oft 7 – 8 Grad über Null.“
Bemerkungen Chronik des Pfarrvikars Emil Sellheim.
Bearbeitungsstand   06.06.2009
Beleg Heimatkundlicher Arbeitskreis innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Villingen/Nonnenroth (Hrsg.): Orts-Chronik des evangelischen Kirchenspiels Villingen und Nonnenroth (auf die Eintragungen von Nonnenroth wurde nur hingewiesen.) 1. Teil von 1858-1900. Villingen 2006, S. 27.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2976
Schlagworte milder Winter; Regen; Gewitter
Ortsangaben Villingen
Zeitangabe 1.1.1866 - 6.2.1866
Quellenzeitangabe
Originaltext „In den ersten Tagen des Monats Januar hatten wir gelinde Kälte, bald aber trat mildes Wetter ein, abwechselnd Sonnenschein und Regen, die Wärme stieg öfters bis zu 8 Grade.
22. Januar. Das Wetter war vergangene Woche als auch heute frühlingsmäßig, feucht, oftmals regnerisch und mild. Heute klar und freundlich; fast gewinnt es den Anschein als wolle der Winter diesmal ganz ausbleiben, doch werden bereits Stimmen laut, welche die kaum unterbrochenen Fortschritte der Vegetation für zu bedeutend halten, um nicht bei einem etwaigen Wiedereintritt der Kälte Befürchtungen für die junge Saat aufkommen zu lassen.
Klagen über schlechten Saatenstand hört man jedoch nirgends. Gegen Ende des Monats war an einem Morgen starker Reif, den aber die Sonne bald entfernte. Auch der Februar war gelind, am 6ten Morgens 7 Uhr entstand ein Gewitter mit heftigem Donner und starkem Regen, an den folgenden Tagen war es sehr windig, öfters stürmisch.“
Bemerkungen Heimatkundlicher Arbeitskreis innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Villingen/Nonnenroth (Hrsg.): Orts-Chronik des evangelischen Kirchenspiels Villingen und Nonnenroth (auf die Eintragungen von Nonnenroth wurde nur hingewiesen.) 1. Teil von 1858-190
Bearbeitungsstand   06.06.2009
Beleg Chronik des Pfarrvikars Emil Sellheim.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2982
Schlagworte Frost; Nebel; Regen; milder Winter
Ortsangaben Villingen
Zeitangabe 11.1873 - 12.1873
Quellenzeitangabe
Originaltext „Das Wetter im November zeigte sich etwas milder und freundlicher, als es dieser gefürchtete Herold des Winters gewöhnlich mit sich bringt. Der erste Nachtfrost trat am 11. ein. Weitere Frosttage waren der 20. 21. und 22. – Regentage wurde 14, Schneetage 2, Nebeltage 16 und Tage mit Reif 7 bemerkt. Die Witterung des Decembers war wie diejenige seines Vorgängers, ungewöhnlich mild und trug nur an wenigen Tagen den eigentlichen Charakter des Decemberwetters zur Schau. Schnee fehlte fast gänzlich. Eis gab es zwar, allein auch dieses ließ die Winterfreuden nicht recht aufkommen; kaum erstarrt, war die Decke wieder entschwunden. Regentage wurden 8, Schneetage nur einer beobachtet.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   06.06.2009
Beleg Heimatkundlicher Arbeitskreis innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Villingen/Nonnenroth (Hrsg.): Orts-Chronik des evangelischen Kirchenspiels Villingen und Nonnenroth (auf die Eintragungen von Nonnenroth wurde nur hingewiesen.) 1. Teil von 1858-1900. Villingen 2006, S. 59.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3011
Schlagworte Hitze; milder Winter
Ortsangaben Atzbach; Dorlar; Waldgirmes
Zeitangabe 1868 - 1869
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die Ernte dieses Jahr war eine sehr reichliche, namentlich auch von Äpfeln. Grummet gab es nur in feuchten Wiesen, was eine Folge der großen Sommerhitze war. Der Winter 1868/1869 wahr sehr mild.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Lahntal (Hrsg.): Lahnau. 2000 Jahre Siedlungsgeschichte. Atzbach, Dorlar, Waldgirmes. Lahnau 2000, S. 173.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3023
Schlagworte milder Winter; strenger Frost
Ortsangaben Atzbach; Dorlar; Waldgirmes
Zeitangabe 1.1.1881 - 26.1.1881
Quellenzeitangabe
Originaltext „Bis etliche Tage nach Neujahr 1881 war es gelindes Wetter. In der zweiten Woche des Januar begann aber scharfe bittere Kälte bis zu 20 und 21 Grad und dauerte fort bis am 26. Januar, wo es gelinder wurde.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Lahntal (Hrsg.): Lahnau. 2000 Jahre Siedlungsgeschichte. Atzbach, Dorlar, Waldgirmes. Lahnau 2000, S. 178.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3040
Schlagworte milder Winter; Regen; Sturm
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 1.1764 - 2.1764
Quellenzeitangabe
Originaltext "so naß als der mehreste Theil des 1763 sten Somers und Herbstes gewesen waren, eben so warm auch wieder aller Menschen Vermuthen der Winter.
Ein außerordentliches und von keinem Menschen zur Winterszeit erlebtes Regenwetter ware die Hauptwitterung mit den schrecklichen Orcanen und Sturmwinden. Nächst dem ware es beständig warm, so zwar, daß man machen Tag im Januario und Februario die warme Stube entbehren und barfuß gehen konnte. Daher kam es auch, daß viele Wiesen den Winter durch grün waren und die Obst-absonderlich Birn-Bäume in der Mitte des Febr.= schon weiße Blüh-Knospen zeigten. Nicht nur der Hagedorn und anderer Gestrauch mit ihren Blättern waren schon ausgestiegen, daß man also ein allzufrühes Jahr mit Grund vermuthen konnte. Einige glaubten auch, es würde gar keine Winter Witterung erfolgen, weil der Frost zwar in verschiedenen Mahlen harte Anfälle thäte, aber niemals über 12 Stunden dauerte, indem so bald der dieses Jahr gewöhnliche sehr starke West-Wind mit vielem Regen sich wieder einstellte. Alleine die Erfahrung lehrte das Gegenteil."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Jean Louis Tilleur: Chronica (1762-1787, 1799-1805). Stadtnachrichten einer weltbürgerlichen Enzyklopädie. Ausgewählt und eingeleitet von K.-A. Helfenbein. Lauterbacher Sammlungen, Heft 81, 1996, S. 20.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3074
Schlagworte milder Winter
Ortsangaben Selters
Zeitangabe 1.1822 - 7.1822
Quellenzeitangabe
Originaltext Daß es schon immer sehr milde Winter gegeben hat, geht aus dem Berichte von 1822 hervor, demzufolge bereits im Januar/Februar Vogelnester mit Jungen gefunden wurden und man im gleichen Jahr in Lorch und Rüdesheim im Juni/Juli mit der Traubenlese begann.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.06.2009
Beleg Gemeindevorstand der Gemeinde Löhnberg (Hrsg.): An Lahn und Kallenbach. Aus Geschichte und Gegenwart von Löhnberg, Niedershausen, Obershausen und Selters. Löhnberg 1993, S. 217.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3087
Schlagworte Wärme; Gewitter; Trockenheit; Kälte; milder Winter
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1725
Quellenzeitangabe
Originaltext 1725 im Jan, Feb, März liebliche Sommertage, aber kalte Winternächte, April warm mit vielen Gewittern, es blühten alle Obstbäume, vom 25.4. bis Jul rauh und regnerisch, Aug kalt und naß, Sep halb trocken, danach Kälte bis zum 8.10., bis Ende des Jahres mild
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 240.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3088
Schlagworte Schnee; Kälte; Trockenheit; milder Winter
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1726
Quellenzeitangabe
Originaltext 1726 Jan mit Schnee und Kälte, 24.1. noch kälter, wie ein Tag in 1709, Feb kalt und ungewöhnlich viel Schnee, trockener Sommer, Ernte Ende August, Dez anfangs kalt, gegen Ende warm
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 240f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3089
Schlagworte milder Winter; Spätfrost; Wärme; Trockenheit; Nebel; Nässe
Ortsangaben Mittenaar
Zeitangabe 1727
Quellenzeitangabe
Originaltext 1727 erste drei Monate warm und regnerisch, erste Hälfte des Aprils kalt, die andere abwechselnd, viel Blüte erfror, Mai warm und trocken, gegen Ende abwechselnde Kälte, Raupen fraßen Blüte und Laub, reichliche Fruchternte, Dez neblig und naß
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 241.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3090
Schlagworte milder Winter; Kälte
Ortsangaben MIttenaar
Zeitangabe 1728
Quellenzeitangabe
Originaltext 1728 Jan warm und regnerisch, Raupen verwüsteten im Frühjahr alle Bäume, Nov/Dez sehr kalt
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.06.2009
Beleg Helmut Groos: Mittenaar. Ein Heimatbuch. Mittenaar 1988, S. 241.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   

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