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Eintrag 3630
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Neumorschen
Zeitangabe 1783
Quellenzeitangabe
Originaltext Aus Zeittafel über Neumorschen: „1713 und 1783 Blitzschlag zerstörte Kirchturmspitze.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.06.2012
Beleg Waltari Bergmann: Neumorschen 1259–1959. Eine Heimatgeschichte der Gemeinde Neumorschen und des Morschen-Haydauer Raumes als alten Gerichtes auf der Fulda, hrsg. von der Gemeinde Neumorschen, Melsungen 1959, S. 355.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3654
Schlagworte Schneesturm; Blitzschlag; Kugelblitz; Kirchturm, beschädigter
Ortsangaben Leeheim
Zeitangabe 2.1877
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Februar 1877, abends 6 Uhr, ereignete sich jener Blitzschlag in den Kirchturm, von dem hier noch erzählt wird. Ein Schneesturm bei verhältnismäßig mildem Wetter war aufgekommen, ein einziger Blitz – der Beschreibung nach ein Kugelblitz – wurde beobachtet. Der herbeigerufene Glöckner, begleitet von zwei jungen Männern, nahm im Glockenturm Schwefelgeruch wahr, und als die drei die Treppe hinaufeilten, entdeckten sie oben im Turm Feuer. Einige Eimer Wasser reichten aus, um die Gefahr vorläufig zu bannen. Auf das Sturmgeläute hin kam rasch Hilfe, so daß der kleine Brand endgültig gelöscht werden konnte. Der Schaden war nicht beträchtlich. Bei der anschließenden Kontrolle gewahrte man im Kirchenspeicher Rauch. Alles Nachforschen nach der Ursache blieb erfolglos. Auch am Turm trat wieder schwacher Rauch auf, der sich 5 Tage lang zeigte. Ein Brandherd war jedoch nicht zu entdecken. Den Grund fand man erst 1885 beim Anbringen eines neuen Verputzes: Einer der eingemauerten Balken war nach und nach verkohlt.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.06.2012
Beleg Adam Weiss und Rudolf Schwartz: Heimatbuch der Gemeinde Leeheim, Griesheim 1966, S. 129.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3655
Schlagworte Blitzschlag; Kirchturm, beschädigter; Todesopfer
Ortsangaben Leeheim
Zeitangabe 1702
Quellenzeitangabe
Originaltext "1702 war der Turm schon einmal vom Blitz getroffen worden. Damals kostete es ein Menschenleben: er lief das Glockenseil hinab, als der Glöckner geraden den Abend einläutete.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.06.2012
Beleg Adam Weiss und Rudolf Schwartz: Heimatbuch der Gemeinde Leeheim, Griesheim 1966, S. 129.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4084
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 22.9.1810
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 22. September 1810 wurde ein Sohn des Christoph Kaiser vom Blitz erschlagen und an dem Platz, wo es geschah, ein Denkstein gesetzt (Karlsspitz).“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.05.2014
Beleg H. Narz: Unglücksfälle und Freveltaten, in: 700 Jahre Stadtrecht Herbstein, Geschichte und Entwicklung einer Stadt, Lauterbach/Hessen 1962, S. 124-125, hier S. 124.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4118
Schlagworte Blitzschlag; Feuer; Gebäudeschäden
Ortsangaben Istha
Zeitangabe 27.5.1784
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 27. May Mittags um 1 Uhr wurde des Valent. Klapp zu Isthe Amts Wolfhagen, Wohnhaus von Blitz angezündet, und bis auf ein geringes Theil eingeäschert.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   26.08.2014
Beleg Casselische Policey- und Commercien-Zeitung vom 16. August 1784, S. 648.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4272
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Schwickartshausen
Zeitangabe 22.8.1904
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 22. August 1904, dem Eckartsbörner Kirchweihsonntag, schlägt der Blitz in den Turm der Kirche. Er richtet wenig Schaden an. Der Weg des Blitzes ist recht sicher festzustellen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.01.2016
Beleg Kirchenbücher der Pfarrei Schwickartshausen, in: Schwickartshausen – unser Dorf im Laisbachtal, Schwickartshausen 2008.
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4422
Schlagworte Gewitter; Blitz; Blitzschlag; Gebäudeschäden; Tiere, getötete
Ortsangaben Münchhausen
Zeitangabe 14.7.1884
Quellenzeitangabe
Originaltext "Bei dem heute Nacht über unsere Gegend ziehenden Gewitter schlug der Blitz in das Ökonomiegebäude des Johannes Holzapfel zu Münchhausen. Der Strahl, welcher seinen Weg am Giebel herunter nahm und bedeutende Balkensplitter herausschlug, sowie große Beschädigungen an der Mauer anrichtete, tödtete im Stall die beste von den drei daselbst befindlichen Kühen im Werthe von etwa 300 Mark."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2017
Beleg Oberhessische Zeitung vom 18.7.1884
Bearbeiter Holger Durben
   
Eintrag 4423
Schlagworte Gewitter; Blitz; Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Münchhausen
Zeitangabe 27.6.1886
Quellenzeitangabe
Originaltext "Heute morgen während des Gottesdienstes schlug der Blitz unter furchtbarem Geprassel ohne zu zünden in die dicht neben der Kirche stehende Wohnung des Herrn Lehrer Müller hierselbst. In der Kirche entstand große Aufregung, sodass eine Anzahl Leute aus derselben flüchtete unter dem Glauben, dass es in die Kirche eingeschlagen habe. Wie entsetzlich hätte der Strahl wirken können, wenn derselbe in die dicht gefüllte Kirche gefahren wäre. Gott hat gewacht."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2017
Beleg Oberhessische Zeitung vom 30.6.1886
Bearbeiter Holger Durben
   
Eintrag 4425
Schlagworte Gewitter; Blitz; Blitzschlag; Personenschäden; Wolkenbruch; Überschwemmung
Ortsangaben Münchhausen; Oberasphe; Roda
Zeitangabe 7.6.1898
Quellenzeitangabe
Originaltext "Gestern Nachmittag entluden sich schwere Gewitter, wobei in dem benachbarten Oberasphe Herr Landwirth Hainer auf seinem Hof vom Blitz getödtet wurde und das Wetschaftsthal durch einen Wolkenbruch bei Roda theilweise überschwemmt war."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2017
Beleg Oberhessische Zeitung vom 8.6.1898
Bearbeiter Holger Durben
   
Eintrag 4484
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Kirschbaum, zerschlagener
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 26.5.1749
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 26. Mai [1749] hat das Gewitter in einen Kirschbaum bei der Meierei eingeschlagen, daß die Stücker Holz und Schale lang auf dem Acker gelegen und sind sogleich gedörrt."
Bemerkungen Chronik der Stadt Kassel 1734–1779 von Johann Ernst Grasmeder
Bearbeitungsstand   08.06.2018
Beleg Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek, 2° MS Hass 427
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4506
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Lißberg
Zeitangabe 30.6.1731
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 30. Juni 1731 war ein schreckliches Gewitter am Himmel, welches beim Ratsherrn Niklaß Häins Scheune einschlug. Die Scheuer war nur oben am First beschädigt. Sonst war kein Schaden.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg Kirchenbuch Lißberg
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4507
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Lißberg
Zeitangabe 1.6.1738
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 1. Juni 1738 am Wochenende nach Pfingsten, schlug ein Blitz in den Keller von Sigmunds Haus auf der Breitenhaide ein. Es wurde viel zerstört. Das Ganze aufwärts unter dem Ofen, Fenster, Türen und vieles Andere war ruiniert.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg Kirchenbuch Lißberg
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4513
Schlagworte Blitzschlag; Gebäudeschäden; Heu, verbranntes; Korn, verbranntes
Ortsangaben Lißberg
Zeitangabe 22.8.1755
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 22. August 1755 Freitagabend nach 6 Uhr schlug ein sehr starker Blitz auf der Breitenhaide in die dortige Scheune ein, wo das gesamte geerntete Korn à 14 Fuhren und drei Wagen Heu lagen, welche gleich von oben bis unten mit der Scheune bis auf den Mauerstock gänzlich eingeäschert wurden. Weil man nicht gleich zu HiIfe kam, konnte man der Wut des Feuers nicht widerstehen. Obwohl man von hier und auch von den umliegenden Orten gleich hineilte. Der Knecht vom Hofmann war bei dem Einschlag in der Scheune gewesen, wie auch das Vieh, was im Stall der Scheune stand, hatte keinen Schaden erlitten.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg Kirchenbuch Lißberg
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4514
Schlagworte Gewitter; Blitzschlag; Todesopfer
Ortsangaben Fauerbach; Hirzenhain
Zeitangabe 17.6.1766
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 17. Juni 1766 wurden 3 Frauen aus Fauerbach, als sie von der Hirzenhainer Mühle kamen, unter einem Birnbaum auf dem Feld bei starkem Gewitter von einem Blitz getroffen und getötet. Zwei waren verheiratet und eine ledig.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   20.11.2018
Beleg Kirchenbuch Lißberg
Bearbeiter Rudolf Beck
   
Eintrag 4596
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 22.9.1810
Quellenzeitangabe
Originaltext „Am 22. September 1810 wurde ein Sohn des Christoph Kaiser vom Blitz erschlagen und an dem Platz, wo es geschah, ein Denkstein gesetzt (Karlsspitz).“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   15.07.2022
Beleg H. Narz: Unglücksfälle und Freveltaten, in: Bald u. a.: 700 Jahre Stadtrecht Herbstein, Geschichte und Entwicklung einer Stadt, Lauterbach/Hessen, 1962, S. 124–125, hier S. 125
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4597
Schlagworte Blitzschlag
Ortsangaben Herbstein
Zeitangabe 22.9.1810
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die aus Sandstein gefertigte Stele am Westrand der Stadt wurde zum Gedenken an den hier im September 1810 beim Ochsenhüten vom Blitz erschlagenen 10-Jährigen August Kaiser errichtet. Mit einem leicht eingezogenen Bogen abschließend, zeigt sie an der Ansichtsseite ein Kreuz. Eine bildliche Darstellung des Unglücks und eine dazu gehörende Inschrift existiert nur als Entwurf auf Papier.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   15.07.2022
Beleg Walter Krug: Kulturdenkmäler in Hessen. Vogelsbergkreis II,1: Freiensteinau, Grebenhain, Herbstein, Lautertal, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden, Konrad Theiss Verlag, Darmstadt, 2016
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4600
Schlagworte Gewitter; Unwetter; Blitzschlag; Gebäudeschäden
Ortsangaben Niederwetz
Zeitangabe 12.7.1883
Quellenzeitangabe
Originaltext "Alte Aufzeichnungen berichten, dass der Blitz, ohne zu zünden, schon einmal, am 12. Juli 1883 eingeschlagen hatte. Damals war der Turm [der Kirche von Niederwetz] so beschädigt, dass er neu aufgebaut werden musste."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.09.2022
Beleg Reinhard Klippert, Helmut Wolf, unter Mitarb. von Klaus Röttger und Manfred Barth: Niederwetz – ein Dorfbuch, Schöffengrund 2007, S. 45.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4601
Schlagworte Gewitter; Unwetter; Blitzschlag; Donner; Wind; Baumschäden; Starkregen; Hochwasser; Überschwemmung; Gebäudeschäden; Vieh, ertrunkenes; Tote
Ortsangaben Niederwetz
Zeitangabe 2.7.1768
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 2. Juli 1768, Mariä Heimsuchung, entstand ein erschreckendes Gewitter, als nie von den ältesten Leuten gesehen worden, mit Blitzen und fast beständig anhaltendem Donner, ein grausamer Wind, der großen Schaden an Bäumen und
Wäldern getan, abends um 8 Uhr, und dauerte bis 10 Uhr. Hierbei gab es ein Gewässer, welches zu Niederwetz 9–10 Schuh (Schuh = Fuß, 1 Fuß = etwa 30 cm, also ca. 2,70 Meter bis 3,00 Meter) hoch gestanden, etliche Scheunen, Ställe, Backhaus/Brauhaus) um- und mitgerissen, und 10 Stück Rindvieh ohne die Schweine ersoffen. Keiner hat dem andern zur Hilfe kommen können, und ist groß Jammern und Elend gewesen. Die Eltern haben in den Betten und auf den Öfen gesessen und ihre Kinder in die Höhe gehalten, da ihnen das Wasser bis unter die Arme gegangen und auch nicht aus der Stube gekonnt haben. Andere haben ihr Vieh noch in die Stube geführt und sich selbst in das zweite Stockwerk
begeben und Gott auf den Knien um Errettung angerufen.
Bei diesem Unwetter sind 2 Personen, Wenzel Unfug, 49 Jahre, und Maria Barbara Hartmann, 50 Jahre, durch ein Gefach im 2. Stockwerk ihres kleinen Häuschens durchgebrochen, und, um sich zu retten, ins Wasser gesprungen, um
gegen Martin Waßmuths Haus auf die Höhe zu schwimmen, weil sie ihr Haus verloren gaben, in dem dabei Waßmuths Scheune fortfloss, aber das Häuschen blieb stehen, und sie ertranken."
"Von dem im Jahre 1768 datierten Starkregen-Ereignis sind heute noch mehrere schluchtenartig vertiefte Rinnen an den steilen bewaldeten Berghängen von den Hochebenen zum Wetzbachtal hinunter erhalten. Der Wetzbach ist ein relativ kleiner Bachlauf, der nach 12 km Länge in Wetzlar in die Lahn mündet." (Anmerkung von Bodo Desch in E-Mail an Jochen Ebert vom 3.9.2022)
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   07.09.2022
Beleg Reinhard Klippert, Helmut Wolf, unter Mitarb. von Klaus Röttger und Manfred Barth: Niederwetz – ein Dorfbuch, Schöffengrund 2007, S. 45 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   

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