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Eintrag 1589
Schlagworte Regen; gute Witterung; Missernte
Ortsangaben Unteraltertheim
Zeitangabe 20.7.1816 - 31.7.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext Am 20. und 21. Juli zwei schöne Tage. Die
Frucht zeitigt nun schon sehr. Die Trauben blühen. Die Hoffnung steigt, daß noch alles gut wird. Vom 22. bis
25. Juli einige schöne Tage, dann ist’s schon wieder aus. Der Juli schließt mit drei völligen Regentagen. Es war
fast drei Monate Regenwetter. Futter ist genug geworden, aber Ernte will es nicht werden. Das Korn gilt schon
17 fl.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.03.2006
Beleg Herbert Thoma (Bearb.): Friedrich Hauck, Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach. 1992, S. 34.
Bearbeiter Stephan Hagenbusch
   
Eintrag 1616
Schlagworte Missernte; Mäusefrass; Schneckenfrass; Getreidemangel; Reduzierung der Grundzinsen um ein Drittel; Getreideeinfuhr aus dem Bistum Paderborn
Ortsangaben Trendelburg, Domäne; Trendelburg, Amt; Eberschütz; Sielen; Deisel
Zeitangabe 1564 - 1566
Quellenzeitangabe
Originaltext Bericht des Trendelburger Rentschreibers Heinrich Hesse vom 1. Oktober 1567: "Es haben dise geswinden jar her zu zeiten die snegell, der ein jar uber aus vile gewesen, die frucht hefffig verderbet, dar zu die meusse darin grossen schaden getain. Zu zeiten und gemeinlig dise negesten jarher ist die frucht hefffig ausgewormet, welchs die underthanen in den dorffern alle bekennen mossen. Und ist alßo durch solchs ungluck, wie obstat, die frucht also verdorben, das in den grossen breiden offt vile pletze umbgerissen, darin widder haffer oder gerst der lantknecht geseheet hait, das je geseheen worden und offentlig moeß bekandt werten. Und seindt gemeinlig durch solch unglucke, welchs allein godt zugefugt, mhererteill blumen uff den wolbereiteden eckern gewachssen, das es zuerbarmen gewesen. [... Daß alle Ertrage im Amt schlecht waren,] erscheinet ja hir aus, das unser g[nedtger] h[er] godtseltger auff anhalten der armen leut, weill sein f[urstltche] g[nad] irer g[naden] eigenen mangell der frucht erkant, inen die meir- und metzenhur zum dritten teill quidt geben, deren dise, so bericht getain, selbst je mit genossen haben. So mossen auch die drescher und alle bauren im ampt sagen, das ich und alle amptknecht groß klagen gehabt solches miswachs halber und besorget, ich kondt am stro das viehe nit erhalten."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   28.03.2006
Beleg Kersten Krüger: Frühabsolutismus und Amtsverwaltung. Landgraf Wilhelm IV. inspiziert 1567 Amt und Eigenwirtschaft Trendelburg, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Bd. 25 (1975), S. 117-147, hier S. 143.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1622
Schlagworte Jahr, nasses; Missernte
Ortsangaben Caßdorf; Hessen
Zeitangabe 1816
Quellenzeitangabe
Originaltext „Dazu kam, daß die Jahre 1816, 1817, 1828 und 1840 ausgesprochene Mißernten brachten. 1816 war ein sehr nasses Jahr. Das Getreide verfaulte entweder auf den Feldern oder in den „Zehntscheunen". Bei der Kartoffelernte standen die „Leser" mit Brettern unter den Schuhen auf den Feldern. Die gefüllten Säcke trugen sie auf dem Rücken an den Rand der Feldwege, damit sie von dort abgefahren werden konnten. Wagen und Vieh versanken in dem nassen Erdreich.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   21.04.2006
Beleg Georg Junker: Rundum den alten Kirchturm. Ortschronik Cassdorf. Dorf und Gemarkung in Vergangenheit und Gegenwart, Homberg 1986, S. 123.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1623
Schlagworte Missernte
Ortsangaben Caßdorf; Hessen
Zeitangabe 1817
Quellenzeitangabe
Originaltext „Dazu kam, daß die Jahre 1816, 1817, 1828 und 1840 ausgesprochene Mißernten brachten.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   21.04.2006
Beleg Georg Junker: Rundum den alten Kirchturm. Ortschronik Cassdorf. Dorf und Gemarkung in Vergangenheit und Gegenwart, Homberg 1986, S. 123.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1624
Schlagworte Missernte
Ortsangaben Hessen; Caßdorf
Zeitangabe 1828
Quellenzeitangabe
Originaltext „Dazu kam, daß die Jahre 1816, 1817, 1828 und 1840 ausgesprochene Mißernten brachten.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   21.04.2006
Beleg Georg Junker: Rundum den alten Kirchturm. Ortschronik Cassdorf. Dorf und Gemarkung in Vergangenheit und Gegenwart, Homberg 1986, S. 123.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 1625
Schlagworte Missernte
Ortsangaben Hessen; Caßdorf
Zeitangabe 1840
Quellenzeitangabe
Originaltext „Dazu kam, daß die Jahre 1816, 1817, 1828 und 1840 ausgesprochene Mißernten brachten.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   21.04.2006
Beleg Georg Junker: Rundum den alten Kirchturm. Ortschronik Cassdorf. Dorf und Gemarkung in Vergangenheit und Gegenwart, Homberg 1986, S. 123.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2297
Schlagworte Sommer, heißer; Sommer, trockener; Missernte
Ortsangaben Eschwege
Zeitangabe 21.6.1540 - 20.9.1540
Quellenzeitangabe Sommer
Originaltext Sommer 1540: heißer und trockener Sommer, der durch die langanhaltende Trockenheit Getreide und Futterpflanzen verbrennen ließ. Die schlechte Versorgungslage hielt bis Fastnacht 1541.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   29.07.2007
Beleg Eschweger Kalenderblätter von Herbert Fritsche
Bearbeiter Torsten Rost
   
Eintrag 2381
Schlagworte Missernte; Hungersnot; Diphtherie
Ortsangaben Vaake; Veckerhagen; Kurhessen
Zeitangabe 1847
Quellenzeitangabe
Originaltext "Das Jahr 1847 muß in Vaake und Veckerhagen, darüber hinaus in ganz Kurhessen, ein durch Mißernten hervorgerufenes, schlimmes Hungerjahr gewesen sein. Pfarrer Ritter fällt lt. Schulprotokoll vom 17. Februar 1847 an den 164 Vaaker Schulkindern unter Kantor Leonhardt folgendes auf: 'An den ärmlich gekleideten, halb nackenden Kindern gewahrte ich ein deutliches Bild der Armuth der Gemeinde. Die blaßen ausgehungerten Kindergesichter verrieten ihre Noth.' Und im Protokoll vom 16. Juni steht: '17 Schüler von 80 der Unterklasse fehlten heute, die sich bettelnd umhertrieben, um nicht zu verhungern.' Heinrich Schild aus Vaake wußte aufgrund mündlicher Überlieferung seines Großvaters zu berichten, die Leute seien für eine halbe Metze Mehl (ca. 10 Pfd.) bis Kassel gelaufen. Im Winter drauf starben allein in Vaake 16 Kinder an Diphtherie."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.01.2008
Beleg Friedhelm Berthold: Die Entwicklung des Schulwesens unter besonderer Berücksichtigung der Schulgeschichte Niederhessens und der Orte Vaake und Veckerhagen, in: ZHG 99 (1994), S. 151-162, hier S. 159.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2458
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmungen; Kometen; Missernte; Hungersnot
Ortsangaben Kassel; Eschwege; Fulda, Fluss; Werra, Fluss
Zeitangabe 1315
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die alten Chronisten wissen uns nicht genug die ungeheuern Wasserfluthen, die in diesem Jahre stattgefunden und den dadurch herbeigeführten Schaden verursacht haben, zu schildern, und schreiben dieselben den damals gleichzeitig erschienenen beiden Kometen zu. Hierauf entstand eine dreijährige furchtbare Hungersnoth, in welcher die Menschen durch den Genuß der ekelhaftesten Dinge sich das Leben zu erhalten suchten, dennoch aber viele Hungers starben. Namentlich war damals die Stadt Eschwege in bedeutender Wassernoth.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.02.2008
Beleg Die Ueberschwemmungen in früheren Zeiten zu Cassel, in: Casseler Tagespost, Nr. 1093 vom 12. April 1865, S. 1-3, hier S. 1.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2563
Schlagworte Missernte; Teuerung; Anstieg der Getreidepreise; Hungerjahr; Ankauf von Getreide im Ausland; Gründung einer Suppenanstalt zur Versorgung der hungernden Armen
Ortsangaben Hersfeld; Hessen
Zeitangabe 1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Durch die vollständige Mißernte von 1816 waren Teuerung und Hunger aufs höchste gestiegen. Im Juni 1817 kostete das Viertel
Weizen (3 Zentner) 15 Taler, 3 Silbergroschen, 9 Heller, das Viertel Roggen 11 Taler, 15 Silbergroschen. Der Kurfürst gab einen Vorschuß von 2000 Taler zum Ankauf von Getreide und spendete 300 Taler für die Erweiterung der Rumfordschen Suppenanstalt, die zur Speisung der Armen diente." Kurz darauf spricht Hans Lerch in seiner hessischen Agrargeschichte vom "Hungerjahr 1816, in dem die Getreidepreise eine schwindelnde Höhe erreichten" und berichtet, dass infolge des Hungerjahrs im ganzen Land Vorratshäuser und Fruchtmagazine eingerichtet worden wären.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   12.01.2009
Beleg Hans Lerch: Hessische Agrargeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts, Hersfeld 1926, S. 152 ff.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 2632
Schlagworte Missernte; Import von überseeischem Roggen
Ortsangaben Rotenburg
Zeitangabe 1847
Quellenzeitangabe
Originaltext „Gegen Ende der vierziger Jahre traten mehrere Missernten auf, die die noch in Ablösungs-Schulden von 1832 stehenden Bauern nicht verkraften konnten. So mußte die Stadt z. B. 1847 wegen riesiger Ernteausfälle überseeischen Roggen in Bremen kaufen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   09.03.2009
Beleg Hans-Günther Kittelmann: Kleiner Führer durch die Geschichte der Stadt Rotenburg, Rotenburg 1995, S. 46.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3352
Schlagworte Missernte
Ortsangaben Wallroth
Zeitangabe 1762
Quellenzeitangabe
Originaltext „Johann Heinrich (Druschel) schrieb am 30.4.1783 anläßlich eines Gesuches um Pachtnachlaß an die Herrschaft Hanau, … sein Klostergut, … sei durch die kriegsbedingte Notlage und Missernten in 1762 und 2 Hagelstürme in 1768, bei denen die Scheune zusammengebrochen sei, verschuldet. Er bat deshalb um Pachtnachlaß.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   26.01.2010
Beleg Hans Möller: Schwere Zeiten für Wallrother Schultheiße im Siebenjährigen Krieg, in: Bergwinkel-Bote 47 (1996), S. 81–84, hier S. 84.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 3620
Schlagworte Unwetter; Gewitter; Hagel; Feldschäden; Baumschäden; Tiere, erschlagene; Missernte; Teuerung
Ortsangaben Kesselstadt; Hanau; Main, Fluss; Wetterau
Zeitangabe 29.5.1597
Quellenzeitangabe 1. Sonntag nach Trinitatis 1597
Originaltext "1597 den 29. Mai, am 1. Sonntag nach Trinitatis, hat ein furchtbares Ungewitter vielen Schaden gethan in dem Felde von Kesselstadt. Dasselbe kam über den Main her nach Hanau und zog dann weiter bis in die Wetterau. Durch einen dicken Hagel wurden alle Früchte, Bäume und Weinstöcke zerschlagen, ja viele Thiere auf dem Felde getödtet. Noch 14 Tage nachher sah man ganze Klumpen von zusammen gefrorenen Kieseln, die oft wie Hühnereier waren, umherliegen. Auf dieses Unglück kam eine große Theuerung und verderbliche Pest an vielen Orten."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   01.06.2012
Beleg Jakob Rullmann: Versuch einer Geschichte des Pfarrdorfes Kesselstadt, Hanau 1881, S. 45.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 3642
Schlagworte Jahr, nasses; Feldfrüchte, verfaulte; Mäusefrass; Missernte; Hungerjahr
Ortsangaben Neumorschen; Spangenberg; Burghofen; Mörshausen; Pfieffe
Zeitangabe 1641
Quellenzeitangabe
Originaltext „Man war 1628 übereingekommen, die Kriegsbeiträge (für Quartiere oder Durchzüge) wie folgt zu verteilen: Stadt Spangenberg 2/9, alle Dörfer (Burghofen, Mörshausen, Pfieffe und Neumorschen) zusammen … 7/9. Dies hielt man so bis 1642. … Als nun die bayrischen und Piccolomini’schen Kriegsvölker hier hausten und es 1641 zu einem Hungerjahr durch Nässe, Fäule und Mäuseschäden kam, verfügte der Landvogt (Aßmus von Baumbach, zuständig für das Gebiet zwischen Fulda und Werra) 2/7 bzw. 5/7 Kontributionsanteile, also mit Recht damals zugunsten der Landdörfer.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   03.06.2012
Beleg Waltari Bergmann: Neumorschen 1259–1959. Eine Heimatgeschichte der Gemeinde Neumorschen und des Morschen-Haydauer Raumes als alten Gerichtes auf der Fulda, hrsg. von der Gemeinde Neumorschen, Melsungen 1959, S. 203.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4017
Schlagworte Sommer, sehr trockener; Missernte; Teuerung; Niedrigwasser; Stillstand Mühlen
Ortsangaben Lippoldsberg; Herstelle; Würgassen
Zeitangabe 2.4.1684 - 29.9.1684
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1684 ist ein sehr trockener Sommer gewesen und hat von Ostern bis Michaelis nicht geregnet, deswegen wenig Gerste und Hafer gewachsen, sondern es hat der Preis der Gersten und Hafer von Pfingsten als das Viertel Gerste vor 11/4 rt. und das Viertel Hafer vor 24 albus gekauft worden, bis zu erfolgter Ernte und zwar die Gerste auf 5 rt. und der Hafer auf 2 rt. gestiegen und in solchem Preis bis die Ernte 1685 gehalten worden, stehen geblieben, in maßen die kleinen Wasser dergestalt ausgetrocknet, daß die Einwohner zu Heerstell (Herstelle/Weser) und Wirgesen (Würgassen) allhier zum mahlen genöthiget
worden."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   22.09.2013
Beleg Die Chronik des Lippoldsberger Amtsvogtes Itter von 1722, in: Jochen Desel: Das Kloster Lippoldsberg und seine auswärtigen Besitzungen, Melsungen 1967, S. 175–182, hier S. 179 f.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4035
Schlagworte Missernte
Ortsangaben Gunzenau
Zeitangabe 1785 - 1786
Quellenzeitangabe
Originaltext „[…] wurde in den Missjahren 1785/86 ein Gemisch aus Hafer und Kartoffeln mit wenig Gerste zu einem nassen und nicht lange haltbaren Brot gebacken.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   12.10.2013
Beleg Tafel am Hinterdorfer Backhaus.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4055
Schlagworte Hochasser; Dammbruch; Wassereinbruch; Feldschäden; Missernte
Ortsangaben Rhein, Fluss; Astheim; Gerau
Zeitangabe 1454
Quellenzeitangabe
Originaltext „Immer wieder brachen die Dämme, und 1454 richtete das Hochwasser so großen Schaden an, dass Astheim wie vielen anderen Gemeinden des Gerauer Landes der Zehnte erlassen werden musste.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   12.10.2013
Beleg Norbert Hämel: Leben mit dem Rhein – Ein stetiger Kampf mit dem Hochwasser, in: Astheim – Geschichte und Geschichten, hg. v. Organisationskomitee 1150 Jahre Astheim, Trebur 1999, S. 313–315, hier S. 313.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4058
Schlagworte Hochwasser; Überschwemmung; Feldschäden; Missernte
Ortsangaben Rhein, Fluss; Astheim
Zeitangabe 1769
Quellenzeitangabe
Originaltext „Im Jahr 1769 wurden den Bauern wiederum sämtliche Zehntabgaben erlassen, da die zwei Überschwemmungen alle Ernte vernichtet hatten.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   12.10.2013
Beleg Norbert Hämel: Leben mit dem Rhein – Ein stetiger Kampf mit dem Hochwasser, in: Astheim – Geschichte und Geschichten, hg. v. Organisationskomitee 1150 Jahre Astheim, Trebur 1999, S. 313–315, hier S. 314.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4068
Schlagworte Missernte; Teuerung; Hungersnot
Ortsangaben Hochstadt
Zeitangabe 1587
Quellenzeitangabe
Originaltext "… hat man 1587 für ein Achtel Korn 5 Gulden bezahlen müssen, und ist daher eine grosse Hungersnoth entstanden"
Bemerkungen Aufzeichnungen von Konrad Appel aus Hochstadt
Bearbeitungsstand   14.10.2013
Beleg Auszug eines im Manuscript vorhanden und vom Jahre 1563 bis 1617 geführten Jahr- und Tage-Buchs von Hochstadt, in: Hanauisches Magazin 1 (1778), S. 17–24, hier S. 18.
Bearbeiter Jochen Ebert
   
Eintrag 4227
Schlagworte Januar, milder; Frühjahr, kaltes; Maifrost; Wein, erfrorener; Getreide, erfrorenes; Obst, erfrorenes; Ernte, geringe; Missernte; Wein, sauerer; Preissteigerung; Teuerung; Hungersnot
Ortsangaben Hessen
Zeitangabe 1.1626 - 26.5.1626
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Januar war gelind, das Frühjahr kalt, am 20. und 26. Mai [1626; M.A.] erfror bei grimmiger Kälte der Wein, Getreide und Obst; regnerischer Sommer, trockener Herbst. Geringe Ernte, Wein wenig und sauer. Korn und Wein stiegen im Preise; allenthalben große Teuerung und Hungersnot. In Württemberg mussten sonst gutbestellte Leute betteln; Hunderte starben Hungers. Andere suchten sich durch Gras, Melden und dergleichen bis zur Ernte zu erhalten."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   24.10.2015
Beleg Gottfried Lammert: Geschichte der Seuchen, Hungers- und Kriegsnoth zur Zeit des Dreissigjährigen Krieges 1625–1635, Wiesbaden 1827, S. 80. (Stand: 24.10.2015)
Bearbeiter Michael Adam
   

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