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Eintrag 4174
Schlagworte Regen, starker; Wind, starker; Nebel; Sonne, zeitweise; Hagel
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 8.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 8 Mai Morgens 9 Uhr hatte der Luftwäger 10°, Mittags 3 Uhr 9°, Abends gegen 7 Uhr 8°. Des Morgens und Mittags fiel starker Regen bei bösen Nord=Westwinden und Nebeln: nur Mittags schien zuweilen die Sonne. Gegen 5 Uhr Abends erhoben sich beißende Nord=Ostwinde; der Luftkreis verfinsterte sich; es hagelte Schlossen herab, worauf sehr starker Regen folgte. Dieser ward gelinder gegen 7 Uhr bei heftigem kalten Nord=Westwinde. Aber von 10 Uhr an regnete es die ganze Nacht hindurch unter brausenden Windstößen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 273
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4175
Schlagworte Regen, viel; Wind, starker; Sonnenschein, vereinzelter; Nebel; Dunst; Schneeregen
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 9.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Am 9 Mai stand der Luftwäger Morgens 6 Uhr auf 6° und Nachts 10 Uhr auf 7°. Wir hatten viel Regen vom Morgen an mit heftig stürmenden und scharfen Nord-West=Westwinden. Um 8 Uhr erhob sich schwarzer düsterer Nebel vom Dammersfelde und von den beiden Auersbergen her. Mittags um 1 Uhr standen die Waldungen des großen Auersberges (Fußnote: Der natürlichste und sicherste Wetterprofet für die hiesigen Anwohner ist der große Auersberg; denn so bald auf diesem das geringste Nebelchen oder die so genannten Rauchsäulen aufsteigen, heißt es: Aha! Die Gräfin Karoline macht wieder Kaffee, d.i. oder bedeutet: wir bekommen Regen und Wind. Diese Beobachtung hat wirklich, seit meinem Hiersein, immer zugetroffen, und die Sage rührt vermuthlich aus der Vorzeit, wo das jetzt in Trümmern liegende Bergschloß Auersberg bewohnt war.) in dampfendem grauen Rauche, welcher vom Westwinde flüchtig gegen Osten getrieben wurde. Es folgten starke Regengüsse und mit unter etwas Sonnenschein; Abends um 4 Uhr Nebel und Regen mit Kieseln, und Nachts von 8 bis 10 Uhr starker Regen mit tobenden Winden. Wunderschön war Nachmittags der Anblick, da man von dem Dammersfeld mächtige Wassergüsse den Berg herab der Sinn zu stürzen sah. Bei flüchtigen Sonnenblicken schien diese Gegend auf einige Stunden Weges wie mit einem glänzenden Spiegel überzogen, und das reitzende (sic!) Grün der Wiesen hob den Strahlenglanz noch mehr."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 273–274
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4177
Schlagworte Wind, kalter; Frost; Neuschnee; Nebel; Sonnenstrahlen, vereinzelte; Schneegestöber; Regen; Hagel
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 11.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Den 11 Mai wechselte der Luftwäger zwischen 5° und 6°. Frühe gegen 5 Uhr blies grimmiger Nordwind, und das starre Gras erkrachte unter den Fußtritten. Der Nachts gefallene Schnee blinkte von den Spitzen des Dammersfeldes, Rabensteines, Holzberges und der übrigen Rhöngebirge bis 9 Uhr sehr stark. Der Himmel gegen Nord=Westen war mit unfreundlichem Nebel und Schneegewölke überzogen. Im Osten sah man ein blendendes Weiß, dessen verborgene Lichtstrahlen den schweren Dunstkreis nicht durchbrechen konnten: nur auf Augenblicke blitze zuweilen die Sonne hervor. Gegen 9 Uhr des Morgens hatten wir Schneegestöber mit Regen, und um 10 Uhr etwas Sonnenschein. Außerhalb des Klosters lag kein Schnee: aber im Hofe betrug die Höhe der seit 8 Monaten aufgehäuften und festgefrornen Schneemasse immer noch 13 bis 15 Fuß, und weil dieselber unsere Wohnungen sehr kältete, und allem Anscheine nach erst im Julius schmelzen würde; so wurde sie mit Reithauen zerschlagen und zerstreut. Ein scherzhafter Klostergeistlicher meinte, man hätte diese Schneemasse gar wohl in irgend eine Sammlung von Naturerzeugnissen aufstellen können, mit der Aufschrift: versteinerter Kreuzberger Schnee vom J. 1815-16. – Mittags kieselte, regnete und schneite es, und zuweilen schien die Sonne, bei stätem äußerst kalten Nordwinde. Dieses Wetter dauerte bis Abends nach 7 Uhr, wo dann allein nur der Regen bis 10 Uhr anhielt. Seit 4 Uhr hatten Westwinde fürchterlich getoset, welche sich jedoch auch Nachts gegen 11 Uhr bei getrübtem Himmel legten. Beim Eintritt des Vollmondes gegen 6 Uhr war der Himmel gegen Westen und Norden ganz wasserfarbig. – In den Zellen, welche gegen Süd=Westen, Westen und Nord=Osten liegen, sport es das ganze Jahr hindurch: aber jetzt bemerkt man es am meisten, wie schwer und feucht die Luft seit diesem außerordentlichen Witterungswechsel ist. Innerhalb 24 Stunden wird das Schreibpapier in solchen Zimmern unbrauchbar zum Schreiben, und selbst an Betten und Kleidungsstücken fühlt man beim Betasten die Nässe, man mag die Fenster schließen oder offen lassen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 275–277
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4181
Schlagworte Schnee; Eis; Nebel
Ortsangaben Rhön; Kreuzberg
Zeitangabe 14.5.1816
Quellenzeitangabe
Originaltext "Den 14 Mai stand der Lufwäger auf 11° und 12°. Wir sahen Mittags noch den Schnee und die ellenlangen Eiszapfen an den Dächern. Nachmittags umhüllten uns dicke Nebel."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.11.2014
Beleg Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen, in Hinsicht auf die Erzeugnisse und Schönheiten der Natur, mit statistischen, geschichtlichen und religiösen Bemerkungen von Franz Nikolaus Baur, Dom=Vicar zu Würzburg, gedruckt auf Kosten der Freunde des Verfassers bei Johann Stephan Richter, Würzburg 1816, Nachdruck 1988, S. 281
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 4524
Schlagworte Nebel; Temperatur; Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 25.9.1832 - 3.10.1835
Quellenzeitangabe 1832
Originaltext Cholera in Kassel. Schon bis zum 25. September kamen dort einige wenige bestimmte Cholerafälle vor, häufige Erkrankungen und Sterbefälle aber erst am 30. September und 1. Oktbr.; bis dahin waren einige Nächte, besonders aber die Nacht vom 30. Septbr. bis 1. Oktbr. mit einem starken eigenthümlichen Nebel begleitet; diese Witterungsbeschaffenheit brach sich jedoch schon am 1. Oktbr.; es fand kein nächtlicher Nebel mehr Statt, die Lufttemperatur ging zur Wärme über; und in den Nächten vom 1.-2., besonders aber vom 2.-3. Oktbr., fand starkes Wetterleuchten Statt; seit dieser meteorologischen Erscheinung hat sich der hiesige Cholerabestand ungemein verändert, so dass am 2. und 3. Oktbr. nur wenige neue Erkrankungsfälle zum Verschein gekommen sind. - Der erste Cholerakrankheitsfall war bei einem Manne, der in der zweiten Messwoche dasselbst eine Kiste mit Federn, die auch Mühlhausen nach Kassel gekommen war, öffnete und ausprackte. Die Wärter im Cholerahospital wurden schon nach wenigen Tagen von der Krankheit ergreiffen, und einer unterlag.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.02.2019
Beleg Cholera orientalis. Extrablatt zum allgemeinen Repertorium der gesammten deutschen medizinisch-chirurgischen Journalistik, hrsg. v. Carl Ferdinand Kleinert, Leipzig 1832, S. 1019, http://books.google.de/books?id=5u1VAAAAcAAJ&pg=PA1019
Bearbeiter Karl Traugott Goldbach
   
Eintrag 4527
Schlagworte Nebel; Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 9.9.1849 - 20.10.1849
Quellenzeitangabe 20.10.1849
Originaltext The Cholera at Cassel - Letters from Cassel up to the 20th of October, state that the cholera, which had been reigning there for the last six weeks, suddenly increased to an alarming extent, owing, as it is supposed, to the damp weather. According to the official returns, 104 persons have died at Cassel and its suburbs within the last six days. In ordinary times, the general mortality is for the same period about twenty.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.02.2019
Beleg „The Cholera at Cassel”, in: Lancet 2 (1850), S. 567, https://books.google.de/books?id=XBhAAAAAcAAJ&pg=PA567
Bearbeiter Karl Traugott Goldbach
   
Eintrag 4528
Schlagworte Nebel; Cholera
Ortsangaben Kassel
Zeitangabe 9.9.1850 - 20.10.1850
Quellenzeitangabe 20.10.1850
Originaltext The Cholera at Cassel - Letters from Cassel up to the 20th of October, state that the cholera, which had been reigning there for the last six weeks, suddenly increased to an alarming extent, owing, as it is supposed, to the damp weather. According to the official returns, 104 persons have died at Cassel and its suburbs within the last six days. In ordinary times, the general mortality is for the same period about twenty.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   08.02.2019
Beleg „The Cholera at Cassel”, in: Lancet 2 (1850), S. 567, https://books.google.de/books?id=XBhAAAAAcAAJ&pg=PA567
Bearbeiter Karl Traugott Goldbach
   

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