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Eintrag 2160
Schlagworte Trockenheit; Hitze
Ortsangaben Lahn
Zeitangabe 1375 - 1380
Quellenzeitangabe
Originaltext 1375-80 trockene und heiße Sommer, gute Weinernte.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   11.07.2007
Beleg Albert Henche: Von Unwettern und Hochwassern im Lahntal in alten Zeiten. In: Nassauische Blätter 10, 1930, S. 258-260.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2192
Schlagworte Hitze; Trockenheit; Regen; Teuerung
Ortsangaben Hessen
Zeitangabe 1195 - 1196
Quellenzeitangabe
Originaltext „Das jahr vor diesen händeln war also hitzig/daß
auch viel wasser hin und wider außgetrocknet/ das so
aber darauff folgte/dermassen ungestümb/windig/un
regenhafft/daß auch gantze dörfer darüber zu schei-
tern gangen/und eine grosse theurung folgen müssen.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Wilhelm Dilich: Hessische Chronica. 2. Teil. Kassel 1606, S. 148.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2201
Schlagworte Trockenheit
Ortsangaben Friedberg
Zeitangabe 14.10.1759
Quellenzeitangabe
Originaltext „1759 Okt. 14. „Das Wasser ist sehr klein. Man kann nicht gemahlen kriegen. Mein Korn vom 25. Sept. steht noch in der Mühle ...““
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Ferdinand Dreher: Kulturgeschichtliches aus dem Tagebuch des 1793 verstorbenen Friedberger Augustinerschulrektors L. E. Langsdorff 1755-1763. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 6 (1917),
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2205
Schlagworte Überschwemmung; Hochwasser; Trockenheit
Ortsangaben Gießen
Zeitangabe 11.1614 - 9.1615
Quellenzeitangabe
Originaltext „Anno 1614 ist vor Andreastag in der Stadt Gießen so ein groß Gewässer gewesen, daß man in der Stadt mit dem Schieff in denen Gassen gefahren, darauf ein dörrer Sommer gefolget.“
Bemerkungen Aus der Hauschronik von Jacob Burgks
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Wilhelm Diehl: Aus einem Steinberger Hausbuch. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 8 (1919), S. 41.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2206
Schlagworte Trockenheit
Ortsangaben Steinberg
Zeitangabe 1612
Quellenzeitangabe
Originaltext „Anno 1612 ist das ganze Jahr durch eine dörre Zeit gewesen und das Rindviehe bis uf Christag in die Weid gegangen und haben an allen Orthen die pestilenzialische Fieber gar grausam regiret.“
Bemerkungen Aus der Hauschronik von Jacob Burgks
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Wilhelm Diehl: Aus einem Steinberger Hausbuch. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 8 (1919), S. 41.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2208
Schlagworte Trockenheit; Regen; Überschwemmung; Hochwasser
Ortsangaben Steinberg; Gießen
Zeitangabe 1614
Quellenzeitangabe
Originaltext „Anno 1614 ist eine größe Dörre den Sommer gewesen, daß der Flachs ganz verdorben, kein Grommet, auch gar wenig Wein und doch sauer, ingleichen wenig Hafer und wenig Bohnen, aber gut Korn, Waizen und Wintergerst gewachsen, weiln es den Sommer hindurch bis uf Michaelistag nicht geregnet hat. Acht Tage nach Michaelis hat es angefangen zu regnen und damit angehalten bis nach Catherinentag, und ist das Gewässer so groß worden, daß man nicht in die Stadt Gießen kommen können. Das Gewässer hat alle Steg vor Gießen hinweg geflößt, in Gießen haben die Leuthe von Sältzersthor bis ufs Creutz mit Nachen in die Stadt gefahren, auch hat das Wasser denen Einwohnern in denen Stuben und Kellern großen Schaden gethan.“
Bemerkungen Aus der Hauschronik von Jacob Burgks
Bearbeitungsstand   13.07.2007
Beleg Wilhelm Diehl: Aus einem Steinberger Hausbuch. In: Hessische Chronik. Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Bd. 8 (1919), S. 41.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2233
Schlagworte Trockenheit; Hitze; Unwetter; Hagel
Ortsangaben Ulrichstein; Ober-Seibertenrod; Windhausen; Stumpertenrod; Helpershain; Köddingen
Zeitangabe 20.7.1811
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die Witterung war lange trocken, und die Hitze zu einem hohen Grade gestiegen, da thürmt sich am Abend des 20. Juli 1811 ein Wetter auf über Ulrichstein, Oberseibertenrod, Windhausen, Stumpertenrod, Helpershain, Köddingen und andere nahe liegenden Orten, und ein schrecklicher Hagel, wie Hühnereier, stürzt herab, zerschlägt die in der Richtung des Wetters befindlichen Fenster, zerstört die Winter- und Sommerfrüchte, und verwundet die auf dem Felde befindlichen Menschen. Namentlich litten Ulrichstein und Oberseibertenrod am härtesten, da eine am Ende eingetretene Flut die schönsten Äcker so zerstörte, daß diese nur eine sechsjährige Arbeit wieder herstellen kann.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.05.2014
Beleg Georg Wilhelm Justin Wagner: Hessisches Volksbuch oder Merkwürdigkeiten aus dem Vaterlande. Darmstadt 1834, S. 108.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2249
Schlagworte Frost; Trockenheit
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 5.1642
Quellenzeitangabe
Originaltext „In diesem Jar den gantzen Maymonat reiffet es alle Nacht, auch etlich mal so hart, das auch ein dickes Eissen fror. Es waren ungefähr 3 Nacht in dem Mayo, das es nicht gefroren war und regnet auch den gantzen May nicht. „
Bemerkungen In der Originalchronik S. 33/34
Bearbeitungsstand   15.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 50.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2253
Schlagworte Trockenheit; Höhenrauch
Ortsangaben Stausebach; Kirchhain
Zeitangabe 1.3.1652 - 10.6.1652
Quellenzeitangabe
Originaltext „In diesem Jahr hatt es im Marty, im Aprill und im May in den 3 Monadt nicht mehr dan ein eintziges mal geregnet und ist ein gar große dure Zeit gewessen, auch Heörrauch [Höhenrauch] und großer rauwer haller Wind und Lufft, das auch in den Wissen das Graß verdoret, das man es kund mit den Händen zerreiben. Dan ich habe es selber probirt, dan ich ging mit einem Patter von Furselar [Fritzlar] durch die Wissen nach Kirchain. Das war den 5. Junius, und in der selben Nacht fing es an zu regnen, Gott Lob und Dank. Da kunden wir wider mit dem Ackerbauw fort komen. Ich sehet noch den 10. Junius Gersten, einen Morgen an dem Rodenbüll an dem 4 Morgen.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 98f.
Bearbeitungsstand   15.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 74.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2261
Schlagworte Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 1656
Quellenzeitangabe
Originaltext „In disem Jahr ist ein gar duhrer Somer gewesen, als in langer Zeit geweßen ist. Man hatt kein Grumet können machen. Ist so heiß geweßen, das sich das Gras hatt mit den Händen können zerrieben werden, auch an etlichen Örtern gantz verbrennet von der Sonnen Schein.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 128
Bearbeitungsstand   15.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 83.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2278
Schlagworte Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Stausebach
Zeitangabe 1666
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die Somerfrucht ist gar außgedoret und verbrenet von der heißen Sonnen Schein, dann es wahr gar eine große Hitz und gantz ture Zeitt von S. Johanistag biß uff Jacobi [24.6-25.7.], das vielle Gersten nicht konte schoßen.“
Bemerkungen In der Originalchronik S. 181
Bearbeitungsstand   16.07.2007
Beleg Wilhelm A. Eckhardt (Hrsg.): Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636-1667. Beiträge zur hessischen Geschichte 13. Marburg 1998, S. 99.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2310
Schlagworte Dürre; Trockenheit; Aussaat, verspätete
Ortsangaben Besse
Zeitangabe 2.1761 - 11.5.1761
Quellenzeitangabe
Originaltext "Ao 1761. Es kann niemand säen wegen der druckenen Zeit; dann es hat nicht geregnet in ein Viertel Jahr, nicht von Februar bis 11. Mai; und immer noch kein Regen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   31.07.2007
Beleg Haarberg, Rudolf: Das Handbuch von Besse. Ein bäuerliches Merkbuch aus dem 18. Jahrhundert, in: ZHG 85 (1975), S. 135-167, hier S. 148.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2311
Schlagworte Dürre; Trockenheit
Ortsangaben Besse
Zeitangabe 1767
Quellenzeitangabe
Originaltext "Ao 1767, im Gedächtnis zu behalten. Ist so ein Dürre gewest und so übel mit dem Wasser, so daß man es hat müssen bei dem Mühlbronnen langen, wie auch die Pferde darbey müssen bringen. "
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   31.07.2007
Beleg Haarberg, Rudolf: Das Handbuch von Besse. Ein bäuerliches Merkbuch aus dem 18. Jahrhundert, in: ZHG 85 (1975), S. 135-167, hier S. 148.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2337
Schlagworte Hitze, große; Trockenheit; Futtermangel; Mißernte bei Getreide; Teuerung; Wassermangel; Wasserzuteilung
Ortsangaben Wommelshausen
Zeitangabe 1858
Quellenzeitangabe
Originaltext "Wieder sehr heiß und trocken. Kein Futter und Getreide stand im Feld. Sehr große Teuerung. Ein Morgen Heugras kostet 70-80 Gulden; ein Zentner 7-8 Gulden! In diesem Jahr versiegten die Brunnen vollkommen. In manchen Orten standen die Bauern, die noch Wasser hatten, nachts Wache. Das Wasser wurde vielfach in Portionen verteilt. Zu alldem stellten sich auch die Blattern wieder ein.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.08.2007
Beleg Horst W. Müller (Bearb.): Wommelshausen. 1336-1986. Ein Dorfbuch, hrsg. vom Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen e.V, Marburg, 2., überarb. und erg. Aufl. 1995, S. 69.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2340
Schlagworte Trockenheit; Futtermangel; Brotpreise, steigende; Fleischpreise, fallende
Ortsangaben Wommelshausen
Zeitangabe 1859
Quellenzeitangabe
Originaltext „Ab Mitte des Jahres [1859] wieder so trocken wie in beiden Vorjahren. Der Bettelsack kam zu Ehren. Um in den Besitz eines Brotes zu gelangen, wurden ganze Tagesreisen unternommen. ... Das Fleisch war wegen des Futtermangels billig zu haben. So kostete 1 Pfund Ochsenfleisch 11-12, Rindfleisch 9-10, Schweinefleisch 12 und Kalbfleisch 6 Kreuzer ...“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.08.2007
Beleg Horst W. Müller (Bearb.): Wommelshausen. 1336-1986. Ein Dorfbuch, hrsg. vom Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen e.V, Marburg, 2., überarb. und erg. Aufl. 1995, S. 70.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2344
Schlagworte Dürrejahr; Hitze, große; Trockenheit; Wassermangel; Wiesen, verbrannte; Futtermangel; Verfütterung von Laub
Ortsangaben Wommelshausen
Zeitangabe 1893
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die Plage ist groß. 12 Wochen lang fiel kein Regen, die Sonne brannte, Felder und Wiesen sahen braun und grau aus. Die Bewohner liefen den ganzen Tag stundeweit durch den Schelderwald, um grünes Laub oder Futter zu holen. Schafe lagen verendet in der Gemarkung. ... Das Heu musste von auswärts gekauft werden und war fast nicht zu bezahlen. Die Kleie war rar und fast nicht zu bezahlen.“
Bemerkungen Aufzeichnungen des Pfarrers Erwin Groß
Bearbeitungsstand   13.08.2007
Beleg Horst W. Müller (Bearb.): Wommelshausen. 1336-1986. Ein Dorfbuch, hrsg. vom Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen e.V, Marburg, 2., überarb. und erg. Aufl. 1995, S. 76.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2345
Schlagworte Dürrejahr; Trockenheit; Nachtfröste, späte; Mißernte bei Kartoffeln; Mißernte bei Bohnen; Futtermangel; Viehpreise, niedrige
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1893
Quellenzeitangabe
Originaltext "Die Viehpreise sanken im Herbst auf den Nullpunkt herab und überängstigtliche Bauern jagten in ihrer Verzweiflung sogar das Vieh einfach aus dem Stall in die Wälder und Felder. Auf Martinimarkt in Herborn standen nach Marktschluss unverkaufte Kühe und Rinder verlassen und herrenlos in ihren Marktständen herum Aus einem Ort des Kreises erfahren wir, daß ein Bauer seine Kuh für 20,- Mark verkauft hat. 'Sie hatte kein Fleisch mehr, sondern nur noch Haut und Knochen', hat er geantwortet, als er nach dem niedrigen Preis gefragt wurde. Der 'Hinterländer Anzeiger' berichtet über die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit im Sommer 1893: 'Seit mehr als 3 Monaten ist kein ausgiebiger Regen mehr gefallen und es zeichnet sich ein großer Futtermangel ab. Dazu sind noch Nachtfröste gekommen, die für den Roggen, die Kartoffeln und die Bohnen, die in der Blüte stehen, verderblich sind.'"
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.08.2007
Beleg Horst W. Müller (Bearb.): Wommelshausen. 1336-1986. Ein Dorfbuch, hrsg. vom Heimat- und Verschönerungsverein Wommelshausen e.V, Marburg, 2., überarb. und erg. Aufl. 1995, S. 75 f.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2356
Schlagworte Trockenheit; Dürre; Missernte Kartoffeln; Teuerung
Ortsangaben Holzhausen
Zeitangabe 1846
Quellenzeitangabe
Originaltext "1846 glich an Trockenheit dem Jahre 1842, wenn dieselbe auch nicht die ungewöhnliche Dauer von 1842 hatte. 28 Grad Hitze habe ich im Juli mehrmals beobachtet. Daraus folgte - wiewohl der ungemein milde Winter und das sehr früh eintretende Frühlingswetter vielen eine große Hoffnung auf ein recht gesegnetes Jahr gegeben – Theuerung und großes Elend für 1847. Kartoffeln gabs wenige, und die Fäule derselben nahm viele hinweg, so daß ich im März 1847 100 Pfd. mit 2 fl. bezahlen mußte, während dieselben im April bis auf 2 fl. 25-30 kr. stiegen. Korn galt im April pro Mötte 14 fl., Gerste 8 - 10 fl., Hafer 6 fl. 20 kr."
Bemerkungen Eintragungen des Pfarrers Wilhelm Dornseiff
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Gudrun Brose: 750 Jahre Holzhausen am Hünstein. Ein Dorfbuch, Holzhausen am Hünstein, 2., überarb. u. erw. Ausg.. 2004, S. 43.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2359
Schlagworte Nordwind; Trockenheit; Hochnebel; Dürre
Ortsangaben Holzhausen
Zeitangabe 26.5.1847 - 8.6.1847
Quellenzeitangabe
Originaltext "heute am 8. Juni hat das Korn ausgeblüht, ist mit über Mannes Höhe, theils 8 - 9 Fuß hoch. Alle Saaten stehen hoffnungsvoll, wenn nur die seit 14 Tagen andauernden Nordwinde, mit Höhenrauch [Hochnebel] und Dürre verbunden, die Erwartungen nicht [unleserlich] zunichte machen"
Bemerkungen Eintragungen des Pfarrers Wilhelm Dornseiff
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Gudrun Brose: 750 Jahre Holzhausen am Hünstein. Ein Dorfbuch, Holzhausen am Hünstein, 2., überarb. u. erw. Ausg.. 2004, S. 43.
Bearbeiter Horst W. Müller
   
Eintrag 2367
Schlagworte Trockenheit; Dürre; Hitze, große; Missernte, Obst; Missernte, Sommerfrüchte; Missernte, Brachfrüchte; Wassermangel; Mühlbetrieb, Einstellung
Ortsangaben Hartenrod
Zeitangabe 1719
Quellenzeitangabe
Originaltext 1719: Große Hitze und Dürre, "das nicht nur kein Obst gewachsen, sondern auch die Sommer Früchte ziemlich verdorben, kraut und Rüben aber gar außer geblieben." Alle Mühlen der Umgegend standen still wegen Wassermangels.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   13.09.2007
Beleg Pfarrchronik Hartenrod
Bearbeiter Alexander Ceres
   

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