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Eintrag 2901
Schlagworte kalter Winter; Schnee; Trockenheit
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1726
Quellenzeitangabe
Originaltext Der Jänner hatte Schnee und Kälte; der 24. d. M. war noch kälter, wie ein Tag in 1709. Febr. war auch kalt und hatte ungewöhnlich viel Schnee.
Der Sommer war trocken und am Ende Augusts war alle Frucht und Grummet Aerndte gehalten. Dezember, der anfangs sehr kalt war, endigte sich warm.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 26.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2902
Schlagworte Wärme; Kälte; Regen; Trockenheit; Nebel
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1727
Quellenzeitangabe
Originaltext Die 3 ersten Monate war warm und regnerisch. Die erste Hälfte des Aprils war kalt und die andern abwechselnd. Es erfror viel Blüte. Mai war warm und trocken und endigte sich mit abwechselnder Nässe. Die Raupen frassen Blüte und Laub weg. Die Fruchterndte fiel reichlich aus. Dezember war neblicht und naß.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 27.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2904
Schlagworte große Kälte; Nordostwind; kalter Frühling; Trockenheit; Regen
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1729
Quellenzeitangabe
Originaltext Die Kälte dauerte fort und stieg so hoch wie 1709; auch lag viel Schnee. Der Febr. war gelind. März und April, in welchen die Nordostwinde weheten, waren rauh.
Der Nachsommer bis zum späten Herbst war sehr trocken. Es gab eine reiche Frucht- und Obsterndte. Das Jahr endigte sich gelinde und regnerisch.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 27.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2905
Schlagworte Kälte; Frost; Schnee; Trockenheit; Wärme
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1730
Quellenzeitangabe
Originaltext Der Jänner war kalt; Febr. wechselte mit Frost und Schnee ab. Der Vorsommer bis zum 13ten Aug. hin war rauh und unbeständig. Von da an bis Oct. war warme und trockene Witterung. Es gab viel Obst. Nov. und Dez. hatten Kälte und Schnee.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 27.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2906
Schlagworte kalter Winter; langer Winter; Trockenheit; Wärme; Regen
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1.1731 - 4.1731
Quellenzeitangabe
Originaltext Die beiden ersten Monate waren kalt; der März rauh und trocken; April endigte sich mit Wärme und Regen.
Es war ein Frucht- und Obstreiches Jahr!
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 27.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2908
Schlagworte milder Winter; Kälte; Gewitter; Trockenheit; Hitze; Frost; Regen
Ortsangaben Herborn
Zeitangabe 1733
Quellenzeitangabe
Originaltext Der Jänner und Febr. hatten gelinde Witterung; März war rauh und hatte etliche Male Kälte: dagegen der April gelinde und naß; hatte auch 2 Gewitter am 9ten und 18ten. Eben so war auch der Mai. Es war ein Gewitter und Erdbeben. Der Sommer war sehr trocken und heiß. Am 19ten Nov. fror das erste Eiß: doch stellte sich bald Regenwetter ein, das bis zum Ende des Jahrs fortdauerte.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   10.04.2009
Beleg Johann Hermann Steubing: Topographie der Stadt Herborn. Marburg 1792, S. 27f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2918
Schlagworte Trockenheit; Teuerung; mißernte Sommerfrüchte; Mißernte, Grummet; Getreideernte, späte; Kartoffelernte, späte; Getreideknappheit; Kartoffelknappheit; Getreideimporte; Hilfsprogramm, staatliches
Ortsangaben Ronshausen; Homberg; Rotenburg; Oberhessen; Hanau
Zeitangabe 1842
Quellenzeitangabe
Originaltext Anläßlich einer Reparatur im Jahre 1842 wurde im Turmknopf der Ronshäuser Kirche eine Urkunde hinterlassen. „Über die Ernährungssituation erfahren wir aus der Urkunde: „Dieses Jahr war ein so trockenes, wie es die ältesten Einwohner nicht erinnern konnten. Es hatte in einem Vierteljahr nicht geregnet, die Sommerfrüchte missrieten und Grummet wurde wenig oder nichts geerntet. Doch die Korn- und Kartoffelernte fiel gesegnet aus“. Das war allerdings eine sehr optimistische Aussage. Die Autoren informieren uns nämlich auch darüber, dass im Oktober und November des Jahres 1842 das Malter Korn Homberger Gemäs (Maß) 6-7 Thaler, Weizen 8 Thaler, Gerste 6 Thaler und Hafer 4 Thaler gekostet habe. Der Gemeinderechnung von 1834 kann man entnehmen, dass das Malter Korn damals mit 4 Thalern und das Malter Hafer mit 1 Thaler 26 Albus angesetzt war. Beim Korn gab es demnach innerhalb von acht Jahren eine Preissteigerung um 75%, beim Hafer um 100%. Das weist auf Knappheit hin. 1843 berichteten die Landräte von Homberg und Rotenburg an die Regierung in Kassel, dass in ihren Kreisen die Vorräte an Korn und Kartoffeln vollständig aufgezehrt waren (Seier, H. (Hg.): Akten und Eingaben aus dem kurhessischen Vormärz 1837-1848, 1996, Marburg, S. 463). Die üble Witterung habe zur Folge, dass eine ungewöhnliche Verspätung in der Kartoffel- und Fruchternte zu erwarten sei. Ähnliche Berichte lagen aus Oberhessen und aus Hanau vor. Die Kornpreise hätten danach eine unerhörte Höhe erreicht und oft war selbst für bares Geld kein Brot zu kaufen. Da die staatlichen Vorräte an sogenannten Dominalfrüchten erschöpft waren, wurde der Auftrag erteilt, auf Staatskosten 1.000 Viertel Roggen in Bremen möglichst billig zu kaufen. Weiter 1.000 Viertel Roggen sollten im Ausland zu einem möglichst niedrigen Preis gekauft werden. Das erforderliche Geld solle durch eine Anleihe beschafft werden, der Roggen sollte zum Kostenpreis abgegeben werden.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   16.04.2009
Beleg Fritz Rudolph: Ronshausen. Dorfgeschichte im Zusammenhang der Landesgeschichte, Kassel 2. Aufl. 2001 (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde; Bd. 36), S. 225.
Bearbeiter Dr. Friedhelm Röder
   
Eintrag 2922
Schlagworte Trockenheit
Ortsangaben Rixfeld
Zeitangabe 6.1800 - 16.8.1800
Quellenzeitangabe
Originaltext "Anno 1800, den 14, 15 + 16 August haben wir das Korn heimgefahren. Dabei war es so trocken, daß die Ochsen unter der Steinbrücke nicht saufen konnten. Das Herrenwasser war vertrocknet. Wir haben gehabt vierhalb Geschock Korn. Es hat in 2 Monaten nicht geregnet."
Bemerkungen Klingelsche Chronik
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Heinrich Decher: Unser Rixfelder Heimatbuch. Teil II. Heft 43 der Lauterbacher Sammlungen. Lauterbach 1964, S. 252.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2942
Schlagworte Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1590
Quellenzeitangabe
Originaltext 1590 und 1657 waren hingegen sehr heiße und trockene Sommer, in denen Wiesen verdorrten und Vieh verendete.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 194.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2943
Schlagworte Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Hohensolms
Zeitangabe 1657
Quellenzeitangabe
Originaltext 1590 und 1657 waren hingegen sehr heiße und trockene Sommer, in denen Wiesen verdorrten und Vieh verendete.
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Timo Zimmermann: Hohensolms. Tal, Stadt, Gemeinde und Ortsteil. Ein mittelhessisches Dorf im Wandel der Jahrhunderte. Hohensolms 2000, S. 194.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2958
Schlagworte Trockenheit
Ortsangaben Dauborn
Zeitangabe 1815
Quellenzeitangabe
Originaltext war eine große Trockenheit wo viele Brunnen vertrockneten, die beiden hinter dem Riedelberg und auch das Mühlbörngen, aber doch ein gesegnetes Jahr an Frucht.
Bemerkungen Eufinger Tagebuchnotizen.
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Organisationsgemeinschaft 1200 Jahre Dauborn (Hrsg.): 1200 Jahre Dauborn. 786-1986. Bad Camberg 1986, S. 55.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2960
Schlagworte Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Villingen
Zeitangabe 1857
Quellenzeitangabe
Originaltext „Das Jahr 1857 war ein heißes, sehr trockenes Jahr, welches zwar einen außerordentlich guten Wein lieferte, aber durch seine anhaltende Trockenheit und Hitze den Viehbesitzern durch das gänzliche Mißrathen des Grummets große Verlegenheit bereitete.
Vom 31 ten Mai an hatte man bis in den Spätherbst hinein keinen durchdringenden Regen. Bäche und Flüsse trockneten aus, so dass es den Müllern in unserer Gegend nicht allein an Wasser zum Mahlen der Früchte gebrach, sondern auch an manchen hochgelegenen Orten das Wasser so rar war, dass die öffentlichen Brunnen verschlossen und das Wasser in denselben polizeilich vertheilt werden musste.
Besonders fühlbar wurde der Mangel an Wasser in diesem Jahre in der Filialgemeinde Nonnenroth.
Dieselbe suchte sich auf mühsame Weise das zum Tränken des Viehes erforderliche Wasser aus den benachbarten Gemeinden Röthges und Villingen zu verschaffen.“
Bemerkungen Chronik des Pfarrvikars Emil Sellheim.
Bearbeitungsstand   04.06.2009
Beleg Wilhelm Konrad; Heinz P. Probst; Otto Rühl: Ein Dorf der Großgemeinde Hungen im Spiegel seiner kostbaren Archivunterlagen und Baudenkmäler. Villinger Hefte 1 (2002), S. 49.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2961
Schlagworte Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Villingen
Zeitangabe 1859
Quellenzeitangabe
Originaltext „Gleich den beiden vorderen Jahren war das Jahr 1859 ein sehr heißes und trockenes Jahr. Der Wasser- und Futtermangel trat wieder in merkbarer Weise hervor. Die hiesigen Brunnen wurden unter Verschluss gehalten und das Wasser an bestimmten Stunden des Tages polizeilich verteilt.“
Bemerkungen Chronik des Pfarrvikars Emil Sellheim.
Bearbeitungsstand   06.06.2009
Beleg Villinger Hefte, Heft 2 (2002), S. 24.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2969
Schlagworte Trockenheit
Ortsangaben Villingen
Zeitangabe 1858
Quellenzeitangabe
Originaltext „Dieses Jahr glich beinahe in allen seinen Erscheinungen dem vorhergegangenen Jahre 1857. Es war ein sehr trockenes und sehr heißes Jahr, und von wenigen Regen erfrischt. Als Folge hiervon vermehrte sich der Wasser- und der Futtermangel. Auf dem Nekar und dem Main mußte die Schiffahrt eingestellt werden, und der Futtermangel erreichte eine solche Höhe, daß ein großer Theil des Rindviehs abgeschaftt werden mußte und das Rindfleisch zu dem geringen Preis von 6 xer per Pfund verkauft wurde. Die Futterpreise erreichten dagegen eine solche Höhe, wie sie seit vielen Jahren nicht da gewesen waren. Der Centner Heu auf den Wiesen wurde bis zu 5 fl. bezahlt. Nach der Heuernte änderte sich die Witterung. Massen an Regen, die die Fluren erquickten, übten einen gesegneten Einfluß auf die Herbsternte. Die Kartoffeln und die anderen Erdgewächse fielen reichlicher aus als in früheren Jahren, so dass die Frucht- und Futterpreise bedeutend herabsanken.“
Bemerkungen Chronik des Pfarrvikars Emil Sellheim.
Bearbeitungsstand   06.06.2009
Beleg Heimatkundlicher Arbeitskreis innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Villingen/Nonnenroth (Hrsg.): Orts-Chronik des evangelischen Kirchenspiels Villingen und Nonnenroth (auf die Eintragungen von Nonnenroth wurde nur hingewiesen.) 1. Teil von 1858-1900. Villingen 2006, S. 20.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 2990
Schlagworte Kälte; Dürre; Trockenheit; Mißernte
Ortsangaben Atzbach
Zeitangabe 1842
Quellenzeitangabe
Originaltext "Das Frühjahr war rauh und kalt, der Sommer dürr und trocken. Man hat schon alle Tage Vieh abgeschafft. Doch war das Korn noch ganz gut geraten, der Weizen nicht so. Kraut und Kohlrüben waren wenig, und nun fraßen es die Raupen auch noch. War dazu die Klauenseuche eingerückt, an den Klauen gab es Brand, auch im Maul an den Gaumen. Die Fruchtpreise waren gestiegen."






Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg O.A.: Atzbach 774-1974. Beiträge zur Ortsgeschichte. Gießen 1974, S. 94.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3014
Schlagworte Hitze; Trockenheit
Ortsangaben Atzbach; Dorlar; Waldgirmes
Zeitangabe 1870
Quellenzeitangabe
Originaltext „Ein bedeutungsvolles Jahr! Der Sommer war heiß und trocken, es gab darum nur eine halbe Heu- und Grummeternte und auch dieses nur auf guten Wiesen. Die Kartoffeln waren durchschnittlich zur Hälfte faul, und wenn auch der Körnerertrag noch ziemlich gut ausfiel, so war das Stroh ganz knapp. Obst gab es dagegen reichlich.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Lahntal (Hrsg.): Lahnau. 2000 Jahre Siedlungsgeschichte. Atzbach, Dorlar, Waldgirmes. Lahnau 2000, S. 173f.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3028
Schlagworte Trockenheit
Ortsangaben Atzbach; Dorlar; Waldgirmes
Zeitangabe 1893
Quellenzeitangabe
Originaltext „Die Witterung zu Anfang dieses Jahres, bis in den Sommer, war so ungewöhnlich, wie sich einer ähnlichen die ältesten Leute nicht zu erinnern wussten. Eine solche Trockenheit herrschte, daß eine große Futternot entstand und viele Landleute genötigt waren, ihr Vieh zu verkaufen. Der Preis des Rindviehs sank auf einen ganz geringen Wert herab. Es wurden wöchtentlich 3 bis 4 Tiere in dem hiesigen Ort geschlachtet und das Pfund Fleisch zu 35 Pfennig verkauft. Die Trockenheit erstreckte sich fast auf ganz Deutschland, weiter auf Frankreich und England. Die Heuernte fiel sehr gering aus und die Staatsbehörde trat helfend ein, um den Bestand des Viehes so viel wie möglich zu erhalten.

Es wurden große Mengen Heu aus ... Rußland und Ungarn eingeführt und Futtermittel beigeschafft, wozu auch der Kreistag in Biedenkopf eine Beihilfe von 50000 Mark bewilligte. Mit Johanni trat endlich eine Änderung der Witterung ein. Es fiel reichlich Regen, so daß Aussicht auf eine gute Grummeternte ist und die Kartoffeln, die hier anfingen zu verdorren, noch erhalten bleiben. Es waren auf vielen Äckern die gesetzten Kartoffeln nur spärlich aufgegangen, der Klee verdorrte und lieferte fast keine Ernte.“
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Lahntal (Hrsg.): Lahnau. 2000 Jahre Siedlungsgeschichte. Atzbach, Dorlar, Waldgirmes. Lahnau 2000, S. 180.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3035
Schlagworte Wärme; Trockenheit
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 8.4.1762 - 29.4.1762
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Frühling fing sich dieses Jahr an auf den grünen Donnerstag. Dieser Tag war, so zu reden, die Scheidewand zwischen Wärme und Kälte; an diesem Tag erheiterte sich die Lufft, die Sonne fing an zu scheinen und der so große Schnee verlohr sich nach und nach von der Sonne Hitze; denn der Sonnenschein continuierte 3 ganze Wochen, ohne Regen und Schnee mit so warmer Lufft als im Sommer gewöhnlich ist. Ueber die Dauer solch warmen Wetters verwunderte man sich nicht wenig."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Jean Louis Tilleur: Chronica (1762-1787, 1799-1805). Stadtnachrichten einer weltbürgerlichen Enzyklopädie. Ausgewählt und eingeleitet von K.-A. Helfenbein. Lauterbacher Sammlungen, Heft 81, 1996, S. 17.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3037
Schlagworte Trockenheit
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 1762
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Sommer dieses Jahres ware überhaupt trocken mit vielem Sonnenschein und wenigem Regen, dabei still und auch nicht viel windig, besonders ohne Gewitter; denn es ist gewiß, daß auch den ganzen Sommer nicht mehr als 2 Gewitter gehöret worden sind."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Jean Louis Tilleur: Chronica (1762-1787, 1799-1805). Stadtnachrichten einer weltbürgerlichen Enzyklopädie. Ausgewählt und eingeleitet von K.-A. Helfenbein. Lauterbacher Sammlungen, Heft 81, 1996, S. 18.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   
Eintrag 3048
Schlagworte Trockenheit; Nachtfrost
Ortsangaben Lauterbach
Zeitangabe 5.1764
Quellenzeitangabe
Originaltext "Der Maj Monath ware in diesem Jahr unfruchtbar, es hat in demselben gar nicht geregnet. Tag for Tag wehete der Ost=Wind sehr stark, dabey schiene die Sonne den gantzen Tag. Daher es denn kame, daß die Winther=Frucht am Stroh sehr kurtz und dünn wuchse. Auf die Pfingsten muß man wegen des kalten Windes und wegen der Nacht=Frösten Abens und Morgens noch warme Stuben machen. Zu Ausgang des Maj besorgte man schon wegen der Dörre einigen Mangel der Winther=Früchten. Auch konnte die Somer=Frücht wegen der Dörre nicht aufgehen."
Bemerkungen
Bearbeitungsstand   18.06.2009
Beleg Jean Louis Tilleur: Chronica (1762-1787, 1799-1805). Stadtnachrichten einer weltbürgerlichen Enzyklopädie. Ausgewählt und eingeleitet von K.-A. Helfenbein. Lauterbacher Sammlungen, Heft 81, 1996, S. 24.
Bearbeiter Johannes Hofmeister
   

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